Mai 182007
 

eigentlich wärs ja so einfach. man arbeitet alle mit dem computer. alle haben communicator auf dem ding. alle haben ein telefon. und dennoch müssen leute am mittwoch stets entweder von bern nach zürich oder von zürich nach bern fahren. und wir haben im projekt echt fast keine zeit mehr. aber es musste sein. also bin ich mit dem zug gefahren und für ganze 3 minuten statusbericht von meiner seite her hab ich ca. 3 stunden verbraucht. naja, immerhin war es spannend und es hat spass gemacht, mit einem aus dem business-team zu fahren. und von bern nach zürich war auch zufällig mein chefe dabei. gut so.

nachmittags waren wir dann eingespannt in ein weiteres meeting – release 2 planen. und dann musste ich mich ausklinken und zum zahnarzt gehen. ging gut, nur ist mir die eine wange jetzt, über 24 stunden später, noch immer etwas taub. sind glaub ich auf einen nerv gestossen naja…

was ich noch loswerden möchte: wer einen software engineer kennt, einen projektleiter oder sonstwas richtung it oder consulting, der sich beruflich verändern möchte, der sollte sich bei mir melden. denn wir – d.h. die firma wo ich angestellt bin – suchen stets noch immer leute.

heute nur noch ein bild aus dem fundus:

bernina herbst 2006

letzten herbst bin ich von poschiavo nach pontresina gewandert. und da enstand das photo.

Mai 162007
 

diesen montag und dienstag 14.5. und 15.5.2007 haben wir zu zweit gemeinsam mit 11 weiteren leuten den scrum master-kurs in zürich besucht und abgeschlossen. da wir selbst in einem projekt mit sprints, scrum-meetings, gatherings etc arbeiten, war es äusserst interessant, einmal aus grosser erfahrung zu lernen. genial war unter anderem das zeigen von selbstverwaltung, lean management und den delivarables in kleinen spielen. spannend auch, wie sich in teams automatisch eine struktur gebildet hat. so war es mir in einem spiel aufgefallen, dass ein eher ruhiger mensch, auf einmal aufgetaut ist. ich finde es spannend, dass scrum mehr wie nur projektmanagement ist, sondern wirklich eine philosophie. die gelebt werden muss. aber auch, die durch das management getragen oder zumindest akzeptiert werden muss.

und eines der wichtigsten aspekte ist: nach einem sprint gibts immer deliverables, shippable code. also business-funktionalität. das ist das eigentlich geniale an scrum. und: ich kann den sprint abbrechen und hab trotzdem einen shippable, benutzbaren produkt(teil). scrum bietet die möglichkeiten, ein projekt wirklich agil zu bewältigen. aber auch, klare verantwortlichkeiten zu definieren und festzulegen sowie zu behaften. der product-owner definiert die business-values, das team schätzt den aufwand, der product-owner wiederum dann die priorität, das team dann die velocity des sprints.

was mir aber auch klar geworden ist: für scrum benötigst du super leute. und du benötigst eine umgebung, die entweder vorhanden sein muss oder in den ersten zwei sprints erstellt werden müssen.

ich habe heute unter www.jeffsutherland.com eine supergrafik gefunden:

scrum-sprints

 

ich hab hier mal was getestet. ich bin mir noch nicht ganz sicher, wie es gehen wird. aber es sieht gut aus denke ich, nur dass ich eigentlich den text um das bild herum fliessen lassen würde… wie es wohl in den browsern aussieht.

provisorische haltestelle

ach ja. das bild ist die inzwischen wieder deaktivierte haltestelle fischerweg-bernoulli-häuser, die provisorisch erstellt wurde, damit die schienen wieder erneuert werden könne. lustig, nicht…

puls 5 in zürich

das puls 5 ist abends recht nett. ich weiss gar nicht mehr wann ich das gemacht hab, das photo mein ich… irgendwann wohl im herbst. eigentlich gäbs ja exif dateien, wo man das nachschauen könnte. aber jetzt gerade hab ich keine lust dazu. vielleicht mal wieder denächst… ich habe auch schon irgendwie vor, dass ich eine gallery mache. und ich glaub, man kann die dinger auch password-schützen. wär doch was…

 

samstags war es recht komisches wetter. regnerisch bis gewitterhaft am anfang. dennoch in die berge oberhalb von thun. wunderbare wanderung, die spannend war. von sigriswil auf die blueme. ich hab gedacht, eine lockere wanderung. dennoch waren es rund 600 höhenmeter bis auf die blueme. und teilweise recht steil, sogar sehr steil. verrückt. aber dennoch: die aussicht auf dem weg war alle mühen wert. wunderschöne bergpanoramen, grüne wiesen, bergkühe mit hörnern, geissen, alpakas – hach, wie ist die schweiz schön.

runter bis an den thunersee gings dann über heiligenschwendi und dann steil herab. wirklich steil. viele treppen auf einem schmalen weg durch den wald, teilweise sogar grat-haft. ich habe wirklich nie gedacht, dass es das so nah bei bern gibt. dem see entlang nach thun – welch eine pracht. das wetter schon fast kitschig: türkisfarbener see, blauer himmel mit weissen wölkchen, grüne bäume und die weissen bergriesen des oberlandes im hintergrund. teilweise die berge schon ohne schnee – niesen und stockhorn.

und hey, all das ist nur 1.5 stunden von zürich entfernt.

und wenn ich rausgefunden habe, we ich das hier noch mit bildern verknüpfen kann, mach ich das. und flickr will ich nicht benutzen. hab ja schliesslich meine eigene site.

Mai 102007
 

jetzt hab ich heut mal wordpress installiert und bin recht begeistert. reduce to the max. genial. ich glaub, irgendwann werd ich sogar noch einen wiki drauftun, weil der noch minimaler ist. aber jetzt grad gefällt mir die art, die schnelligkeit und die vielen themes, die man anpassen kann. opensource ist cool – blog gratis, imageeditor gratis, blogsoftware gratis – jetzt müsste es nur noch hardware gratis geben. naja, wireless-router gibts ja schon. hab grad den link nicht vor mir. und im gedächtnis auch nicht.

aber jetzt zu was ganz anderem:

jedenfalls freut es mich, dass wir bald im job das projekt beendet haben, das leider 2 monate verloren hatte. naja, wir versuchen zu dritt unser bestes. business-driven software-development mit SCRUM. und nächste woche zwei tage lang scrum-kurs. naja, es gibt noch viel zu tun.