Archive for Juni, 2007

21 Junendlich nochmal wandern…

Planggenstock-Aussicht am sonntag wars dann endlich nochmal soweit. eine wanderung im glarnerland, das nach aussage gewisser leute anscheinend in der ostschweiz ist. naja, darüber könnte man sich jetzt noch durchaus unterhalten. nichtsdestotrotz am morgen früh aufstehen, bereitmachen, flasche mit wasser einpacken, brötchen etc. und käse. und basilikum. es gibt nichts besseres auf der wanderung als am mittag käse mit basilikum. finde ich. der zug nach unter/oberurnen war recht gut gefüllt. in der zweiten klasse.

beim ausstieg endlich mal die firma ‘eternit’ von nährerem gesehen. jetzt weiss auch ich, wo die zu hause ist. dann mit einem bähnchen hoch auf ca. 1340m über NN. gemütliches gehen bis zum restaurant (name vergessen) und dann nach pause weiter steil hoch hinauf auf den planggenstock. eigentlich wäre die reise da noch weiter auf den hirzli gegangen. aber zwischen den beiden als passage war ein stück grat und ein uneinsichtiges stück weg, was recht heavy aussah. nunja, da es einer meiner ersten wanderungen seit längerem war, machte mein kopf einfach nicht mit und ich wurde wieder sehr höhenängstig.

so ging ich halt allein den weg zurück – gemütlich – habe noch ein, zwei pausen im gras eingelegt und bisschen geschlafen. es war sehr schön fand ich. und ich habe es – trotzdem ich mal wieder meiner angst nicht paroli geboten hatte – sehr genossen, wieder zu wandern.

nachtrag: ich spüre das ganze noch immer in meinen beinen. verrückt, dass man auf einmal so viel kondition verlieren kann…

16 Junr2 start before r1

bevor r1 abgeschlossen ist, wird r2 gestartet. verrückt. ich hab ja gestern davon berichtet, wieso.

jetzt werden wir wieder voll SCRUM fahren und das business noch mehr einbeziehen. es gibt wirklich eine menge zu tun. einerseits vom r1 her noch. andererseits auch, die meetings vorzubereiten und zu planen. wenn man zwei abteilungen für privat und geschäftskunden hat, ist das nicht leicht. schwerer noch: zwei standorte. und ach ja, dazu kommen neu dann noch etwa 2-3 neue umsysteme. die alle sind unter einen hut zu bringen.

aber wir sind uns da klar: wir nehmen die tasks auf, es gibt ein meeting, wo die aufgaben kurz angeschaut werden und durch das business bestimmt bzw. priorisiert werden. dann gehen wir wieder zurück und planen. so macht es spass. und wir können immer zeigen, was wann priorisiert wurde. das finde ich gut so.

stellt sich wirklich nur noch die frage, was alles bis september gemacht wird. ich bin gespannt. wir haben selbst auch eine unmenge von ideen, und ich muss mich jetzt demnächst unbedingt mal an den tisch setzen, und ein bisschen beginnen zu scribbeln. scribbles sind handgezeichnete skizzen der screens und abläufe, die wir für die task-meetings benötigen. diese erste visualität bringt enorm viel für die user, weil sie sich schon einiges vorstellen können.

denken wir uns jedenfalls. aber nach dem heutigen schulungs-tag – ja, auch das machen wir alles selber – bin ich gar nicht mehr so sicher, ob sie das alles richtig verstanden haben, dass wir auch eine entscheidungs-historie haben… hmmm… wir müssen uns dazu noch ein paar gedanken machen, wie wir das erzwingen, dass sie sich entscheiden zwischen alternativen scribbles.

mir gefällt die scrum-methodik immer besser. sicher, ich muss noch eine menge lernen. wichtig ist aber, dass das business alles immer einbringen kann. selbst aber auch priorisieren muss. das in den meetings gemeinsam. businss fights against business. punkt. da sitzen wir nur da und hören zu und lenken. scrum ist eben mehr als nur eine methodik, es ist ein geeignetes mittel, um units, leute und unterschiedliche ziele im diskurs zusammenzubringen. DAS ist das spannendste überhaupt…

14 Junprojekte mit abhängigkeiten

manchmal ist es schon verrückt.

1.) ist es schon fast wieder einen monat her, dass ich einen eintrag hier erstellt habe

2.) frage ich mich, warum es so lange und so schnell gegangen ist und

3.) war es wohl das projekt, das einen so reingerissen hat.

ein cooles projekt. wirklich. he, man kann nicht alle tage was beim grossen blauen in der schweiz machen, was einen grossen impact auf die kommunikation nach aussen hat. in einem wirklich super team, wo man vieles neu lernt. oder gelernt wird – hmmmmm… was auch immer das hiess.

umso deprimierender ist es dann, wenn einen die eigene mutterfirma – ooops, hab ich jetzt schon zu viel gesagt – einmal mehr in die pfanne haut, und nicht macht, was man schon seit über 5 monaten definiert hat. schon schade. nun ja, wir würden ja verstehen, wenn sie sagen würden, dass sie es nicht schaffen, wir kommunizieren offene tasks ja auch offen. aber sie – nöööö… die eine seite sagt, dass sie schon seit wochen die server bereit hätten, die andere seite, die von der front, weiss aber nichts davon und sagt, dass sie nicht mal zugriff hätten. naja. frage mich, was ‘bereit’ bei servern wirklich heisst.

a.) heisste bereit, wenn die server an den stecker angeschlossen sind und strom haben?

b.) heisst bereit, wenn die os installiert ist?

c.) heisst bereit, dass zusätzlich auch die benötigte app-server etc installiert ist?

d.) heisst bereit, dass es durchgetestet ist und auch die umsysteme kurz angepingt worden sind etc…

naja. jeder soll sich selbst eine meinung bilden. wer aber schon direkt eine rechnung stellt und dann so tut, als ob alles ok sei, der ist doch irgendwie komisch. leute! wir sind die kunden. unsere kunden, das business, will die applikation. und wir wollen die grundlage dafür von euch…

nunja. was solls.

wir sind bereit. ready to launch.

a propos launch. sagt ihr ‘lonsch’ oder ‘launsch’?

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