Archive for Juli, 2007

20 Julhausberg zürich

jetzt ist man im uto kulm angekommen. man hat gegessen, getrunken und es regnet draussen. dennoch konnte man die aussicht ein bisschen geniessen. jetzt, wo es gegen halb eins nachts ist, regnet es noch mehr und der wind fängt sich leicht in den storen. ein leises geräusch – typisch für die blechernen storen im wind – ist im zimmer.

morgen ist der tag der strategieanbahnung. ich weiss noch immer nicht genau, was das genau soll, aber es wird sicher spannend. das ziel des ganzen ist mir eben unklar. sollen es ‘handlungswege’ sein? werden daraus aktionen definiert? wo soll die reise wirklich hingehen mit unserer abteilung. eines ist mir jedoch klar: wir müssen die branche ausweiten. denn im pharma-bereich liegt noch enormes potential für crm, ccs/mcs und die anderen dreierkürzel. oder auch für ein viererkürzel: ctms. da ist meine ehemalige firma gut positioniert und das ist so gut.

ich mache mir gedanken darüber, was die trends im crm sind. ist es collaboration/community-marketing? ist es eine vermehrte konzentration auf analyse, benchmarking, scorecards und metrics? wo geht die reise wirklich hin?

ich glaube dabei an eines: dass wir a) technologisch integrierter werden müssen, b) professionelleren service anbieten müssen, c) eine geeignete anpassungsfähigkeit der software bieten müssen und c) das business ernster nehmen werden müssen. eigentlich von der wichtigkeit her umgekehrt. und es kommt noch eines dazu, das übergreifende element: nehmen wir endlich die menschen wahr, die mit dem crm arbeiten und die vom crm ‘bedient’ werden. sie sind das zentrum unseres handelns, aber sie waren bis jetzt ausgegrenzt.

und ein weiteres ziel habe ich: ich möchte, dass wir wegkommen vom begriff multichannel und endlich cross-channel sagen. denn multi bedeutet parallelität und cross bedeutet interoperabilität. das medium muss egal sein.

gute nacht.

06 Julvisionen

es gibt da eine vision, die mich einfach nicht loslässt. diese ist, dass es in ferner zukunft – in etwa 20-30 jahren – megacities gibt, megalopolen, die jeweils riesige gebiete umfassen. in etwa so, wie wenn das ganze mittelland eine stadt wäre – oder – als protoyp – das ruhrgebiet. in diesen städten gibt es alles, was der mensch begehert, ja auch das, was in uns selbst seit ureigensten gedanken ist: meine ’sippe’, meinen freundeskreis, der um mich geschart ist. also so eine art von einer ansammlung von ghettos. zwar mit einem losen kontakt untereinander, der sich darin findet, die stadt zu schützen. ähnlich wie im mittelalter, wo es viertel der metzger, der schuster, der gerber gab. nur eben als den ‘clan’ betreffend diesmal. diese städte sind in sich geschlossene systeme. nach aussen hin abgeschottet durch sicherheitsmassnahmen und eintrittstore. ausserhalb der städte – einöde oder einfach nur wildnis, wo sich vereinzelt die oligarchie der städte im nahen gebiet, das noch halbwegs zivilisiert wird, trifft, um jagd zu halten. eine jagd aber nicht nur auf tiere, sondern auch auf diejenigen, die ausgestossen wurden oder sich selbst nicht eingefunden haben in der megalopolis.

und dann werden diese städte aussterben. tot sein. sich selbst und in sich selbst verfaulen.

die geschichte dazu ist das ‘buch megalopolis’ (projektname).

das ist eine vision.

05 Julabendphotos

einfach mal ein paar bilder von zürich am abend:

an der limmat I an der limmat II bluewintower I bluewintower II

das wars. bald mehr auf einer eigenen page auf dieser webpräsenz.

02 Julnur noch 7 wochen

bis zu den ferien. nur – oder immer noch? nunja, man wird sehen, es wird ja noch ein recht volles programm. vorbereiten, arbeiten, planen. routenbeschreibungen wälzen…
meiner fünfliber (fünffrankenstücke) sammeln sich schon recht beachtlich und das gibt doch ein schönes nachtessen in der bretagne und eine gute übernachtung. ich freu mich auf meer, felsen, menschen, licht, essen.
irgendwo müsste ich jetzt noch einen counter auftreiben, der täglich die restzeit anzeigt – oder selber machen. on verra.

beste grüsse aus dem bluewin-tower.

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