über einen artikel in nzzfolio (www.nzzfolio.ch) bin ich auf einen interessanten link gestossen. es ging über das thema der gesichtsblindheit (prosopagnosie), also die unfähigkeit, gesichtern im täglichen leben zu erkennen, die einem eigentlich bekannt sein müssten. erstmalig anscheinend erkundet im 2. weltkrieg nach kriegsverletzungen. interessant ist aber, dass nach den im artikel erwähnten ergebnissen, viele leute heute an dieser unfähigkeit leiden. nun fragt man sich natürlich direkt, ob man selbst auch betroffen sei.
dafür gibt es auf der website www.faceblind.org einen online-test (www.faceblind.org/facetests). einfach absolvieren, und schon hat man entweder eine gute ausrede fürs nächste treffen mit dem chef oder mit kunden oder mit jemandem der einen auf der strasse anspricht oder man hat eben keine ausrede mehr. immerhin – im mittel soll das ergebnis 80% sein und mit meinen 74% bin ich also leicht gesichtserkennungsgeschädigt. oder so… ich hab also je nach dem eine ausrede…
im ernst – es ist verrückt, womit man sich alles beschäftigen kann in der wissenschaft. gesichtsblindheit. verrückt. vielleicht kommts auch einfach auf die konzentration an, auf die fähigkeit, sich einprägsames zu merken. die form des gesichtes, die augen, die nase, der mund. ich versuche mir halt immer die personen im kontext, in denen ich sie erstmalig gesehen habe zu merken, das hilft ungemein. eine art von eselsbrücke halt.
sei es wie’s sei.
