in einem artikel von gartner group, der anfangs jahr 2009 zum crm summit publiziert wurde, sind verschiedene trends von gartner identifziert worden, wie sich crm entwickeln wird. interessant dabei ist die feststellung, dass die business-anforderungen und -bedürfnisse sowie die ziele und projekt-herausforderungen dieselben bleiben werden wie vor 10 jahren und auch jetzt.
ich hoffe nun, dass crm-projekte nicht wie vor 10 jahren als it-projekte gesehen werden, sondern als chance für die unternehmung, ihre prozesse, organisation, struktur und ihre kultur auf ‘customer focus’ zu trimmen. das schlussendliche (-sic-) system soll da nur behelf sein, der die mitarbeitenden unterstützt in der täglichen arbeit und im kontakt mit dem markt. egal über welchen kanal, welches medium und in welcher kontakt-konstellation (lead, opportunity, interessent, kunde, ex-kunde…).
der profitabilität wird im artikel ebenso fokus gesprochen wie auch dem trend hin zu SaaS im crm-umfeld. und die aussage zu der marktentwicklung ist auch interessant. nach gartner haben zur zeit die fünf grössten crm-anbieter 60% des marktes. dies soll sich bis 2020 auf 50% für 4 bis 5 anbieter verändern. da bin ich gespannt, ob das a) bestehende aktuelle anbieter oder b) neue anbieter sein werden. die restlichen 50% sind dann wohl in einem polypolistischen markt aufgeteilt. oder wie ich eher vermute, dass von den 50% rest rund 60% auf mittelgrosse anbieter fokussiert und die restlichen 40% auf kleinere spezialiserte.
interessant der abschlussatz:
Mr Thompson concluded: “Over the next decade, organisations are going to experience a shift in CRM applications, with the rise of social CRM. The ratio of operational CRM, analytical CRM and social CRM in packaged applications will shift from 90:9:1 in 2009 to 70:20:10 by the year 2020.”
hier glaube ich, dass wir die funktionalität zwischen social crm und operational crm unterscheiden werden können (wollen) – dass wir aber diese funktionalität in der gleichen anwendung haben. was den analytischen teil angeht glaube ich, dass es spezialiserte tools noch immer benötigen wird und dass wir diese nutzen, um operativ und social daten zur verfügung zu haben.
nebenbei bemerkt: wieso ist jetzt im web 2020 der zukunfts-hit? nach 2000-hype der 2020-hype?



