die website steht schon bereits länger. marketing und die geschäftsführung haben sich dafür ja ins zeug gelegt. alles mögliche wurde entwickelt. vom integrierten shop mit login-funktion und mehrstufigen warenkorb- und bestellprozessen bis hin zu funky flash-animationen und beschreibungen der produkte und dienstleistungen. nicht zu vergessen faq, formulare und weitere servicefunktionen. was hier fehlt? eines der credo’s aller strategie- und kommunikationsmittelentwicklung: ‘where are the metrics?’frei nach dem motto ‘i can’t have metrics without measuring’ wurden und werden massenhaft websites gebaut. schöne, funktionale, spannende, erforschungsnotwendige, informative, reaktive, stylische – oder kurz: ‘wir haben ‘ne neue website!’ das genügt aber nicht. auch nicht, wenn schon eine geeignete aus-, kommunikations- und werbestrategie erarbeitet worden ist. denn – was ist wirklich wert beworben zu werden? häufig gilt auch hier, dass die innensicht (was will ich verkaufen) ganz anders geartet ist wie die aussensicht (was wird gekauft). eine analyse des angebots und der entsprechend vorhandenen nachfrage findet oftmals auf webplattformen nicht statt. diese ist aber elementar dafür, dass der langfristige wirtschaftliche erfolg der website garantiert werden kann. das problem dabei: wie kann den unterschiedlichen anspruchsgruppen ‘das richtige richtig’ vermittelt werden. also ein produktmanager seine detailzahlen erhalten und analysieren, ein segmentmanager die seinigen und am ende das marketing-management mit der führung die website eben führen und entscheiden. hierfür haben wir ein modell entwickelt, welches auf unterschiedlichen ebenen die verschiedenen ansprüche
- identifiziert,
- adressiert,
- definiert und danach
- implementierung und
- visualisiert.
jeder erhält das, was er benötigt. exemplarisch hierfür steht die folgende graphik:
in der vertikalen Skala sind die verschiedenen anspruchgruppen, welche bedürfnisse im webreporting anmelden. seien es die produkt- und segmentmanager, die marketing-leiter oder sogar entsprechend die abteilungs- oder geschäftsleitungsmitglieder (basissegment und mittelsegment). sie alle haben – je nach unternehmung, interesse, reifegrad und e-market-ausrichtung – ansprüche an das webreporting. daneben gibt es in der horizontalen noch die verschiedenen internet-präsenzen einer unternehmung; wie internet-shops, spezifische community-sites, foren, informationssites, electronic-commerce oder -marketplaces etc. sie alle sind in der sicht a) zu integrieren und b) jeweiles mit metriken zu versehen die eigenständig und nachverfolgbar sind (–> smart). als weitere vertikale achse kommen die erlebnis- oder ergebniswerte hinzu, die hier ausserhalb der pyramide wiedergegeben sind. vom lernen zum umsetzen zum individualisieren. sei es im reporting selbst bis hin zur internet-präsenz. die genannten felder helfen eben, diese schritte durchzuführen.
in der pyramidenspitze erkennt man ein weiteres elementares merkmal: die verknüpfung mit der webanalytics-grundlage schafft die beste datenbasis. sie ist noch über dem management-reporting die spitze, weil sie es erst ermöglicht, individuell umsetzbare inhalte zu gestalten, die er- und be-lernt werden können.
im webreporting-pyramidensystem ist also nich das oberste management die spitze, sondern die daten bzw. die verknüpfung und analyse der daten, die erst durch die reports stufengerecht informationen zu generieren erlauben. nicht mehr und nicht weniger.

