Jul 272010
neulich in nordengland ein wirklich schönes einkaufshaus – oder sogar eine kette davon – entdeckt. wie bereits geschrieben. ich fand das ganze gut und nett gemacht.
- die einrichtung war frisch, modern und mit guter übersicht.
- die esswaren sind nett angerichtet, frisch und mit einem hohen anteil von ‘organic food’ bzw. auch britischen erzeugnissen. (schottische erdbeeren waren eine wucht)
- die auswahl ist sehr gut und die breite des angebots ebenso.
- die preise sind noch immer moderat (für schweizer verhältnisse eh).
- die mitarbeitenden waren freundlich.
das musste ich jetzt einfach auf der website unter den kontakten eine nachricht hinterlassen, wo ich das obige ein bisschen be- und geschrieben habe, ohne eine rückantwort zu erwarten.
was passierte? eine mail des ‘retail operations director’ erhalten, die wie folgt aussah:
ich finde das erstaunlich – im hinblick auf die kontakte, die ich oftmals schon bei schweizer unternehmen ausgefüllt hatte. folgendes ist für mich sehr gut:
- es wird auf den brief eingegangen, den ich geschrieben hatte.
- der stolz und die qualität ist offensichtlich – aber auch die orientierung am kunden, und das ziel, die produkte und dienste auf die kunden auszurichten.
- die kundenwahrnehmung ist wichtig.
- die nachricht wird weitergeleitet an den betreffenden geschäftszweig.
- der wortlaut und die art der nachricht ist stimmig mit unserem erlebnis.
- authentizität ist gross geschrieben – das merkt man eben auch an der antwort.
- ein bisschen marketing-blablba schadet hier nichts – mehr noch: es ist – zusammen mit dem realen erlebnis im geschäft – sogar noch ein wenig plausibel.
gutes beispiel einer kunden- bzw. internet-kommunikation. ach, würden doch andere unternehmen ebenso reagieren…
- 27. Juli 2010
- Posted by dpschmidt at 19:54
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hallo daniel
das ist genaus das, von dem es viel mehr bräuchte! kundenorientierung, die nicht nach dem ersten mail des kunden schon als fake in sich zusammenbricht, sondern die sich durchzieht bis zum letzten i-pünktchen. und nun stelle man sich vor: man ist in einer fremden stadt, steht vor zwei läden, weiss nicht wo reingehen – den einen kennt man gar nicht, der andere ist der, von dem man obenstehendes mail bekommen hat. die frage, wo man reingeht und gerne etwas kauft, ist rhetorisch…!
danke dir für das treffende beispiel!
grüsse, frank