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nun sind wir schon 1.5h unterwegs, um essen von örlikon nach city zu bringen. erstmal stehn wir vor dem hb im stau. toll. und dürfen nicht auf andere spur für öv. oder doch?

es regnet noch immer. nachher dann noch zum bellevue.

 

heute ist streetparade. seit 30 minuten fieselt es. und bald fängt die parade an. jetzt gerade sitzen wir in der s&r lounge und warten. auf den einsatz.

die lounge selbst ist nid schlecht und an sehr guter lage. eine wohnung hier würde sich lohnen.

12.40. warten.

 

am vorletzten mittwoch noch stracks frommfröhlich aus dem haus gegangen. abends dann die nachricht erhalten, dass nur noch das schutzblech vor dem haus sei. fein säuberlich abgemacht. nicht geglaubt. abends dann die erkenntnis, dass das fahrrad weg ist. gedacht: “schmort in der hölle, ihr diebe!” und weiter: erstmal schauen am bahnhof und umgebung. dort aber auch nach einer woche nichts gefunden. wenn also jemand ein schwarzes fahrrad mit 3 oder 4 jahresvignetten sieht, die am mittelholm aufgeklebt sind sowie einem raileigh absorber vorne und einer deore-xt-schaltung und -bremsen: bitte hier melden.

wer das liest und das bike geklaut hat: entweder zurückbringen oder einen hin hier hinterlassen. oder in der dschennah schmoren! für letzteres: have fun! für ersters: habt mut. und schluss.

 

Planggenstock-Aussicht am sonntag wars dann endlich nochmal soweit. eine wanderung im glarnerland, das nach aussage gewisser leute anscheinend in der ostschweiz ist. naja, darüber könnte man sich jetzt noch durchaus unterhalten. nichtsdestotrotz am morgen früh aufstehen, bereitmachen, flasche mit wasser einpacken, brötchen etc. und käse. und basilikum. es gibt nichts besseres auf der wanderung als am mittag käse mit basilikum. finde ich. der zug nach unter/oberurnen war recht gut gefüllt. in der zweiten klasse.

beim ausstieg endlich mal die firma ‘eternit’ von nährerem gesehen. jetzt weiss auch ich, wo die zu hause ist. dann mit einem bähnchen hoch auf ca. 1340m über NN. gemütliches gehen bis zum restaurant (name vergessen) und dann nach pause weiter steil hoch hinauf auf den planggenstock. eigentlich wäre die reise da noch weiter auf den hirzli gegangen. aber zwischen den beiden als passage war ein stück grat und ein uneinsichtiges stück weg, was recht heavy aussah. nunja, da es einer meiner ersten wanderungen seit längerem war, machte mein kopf einfach nicht mit und ich wurde wieder sehr höhenängstig.

so ging ich halt allein den weg zurück – gemütlich – habe noch ein, zwei pausen im gras eingelegt und bisschen geschlafen. es war sehr schön fand ich. und ich habe es – trotzdem ich mal wieder meiner angst nicht paroli geboten hatte – sehr genossen, wieder zu wandern.

nachtrag: ich spüre das ganze noch immer in meinen beinen. verrückt, dass man auf einmal so viel kondition verlieren kann…

Jun 162007
 

bevor r1 abgeschlossen ist, wird r2 gestartet. verrückt. ich hab ja gestern davon berichtet, wieso.

jetzt werden wir wieder voll SCRUM fahren und das business noch mehr einbeziehen. es gibt wirklich eine menge zu tun. einerseits vom r1 her noch. andererseits auch, die meetings vorzubereiten und zu planen. wenn man zwei abteilungen für privat und geschäftskunden hat, ist das nicht leicht. schwerer noch: zwei standorte. und ach ja, dazu kommen neu dann noch etwa 2-3 neue umsysteme. die alle sind unter einen hut zu bringen.

aber wir sind uns da klar: wir nehmen die tasks auf, es gibt ein meeting, wo die aufgaben kurz angeschaut werden und durch das business bestimmt bzw. priorisiert werden. dann gehen wir wieder zurück und planen. so macht es spass. und wir können immer zeigen, was wann priorisiert wurde. das finde ich gut so.

stellt sich wirklich nur noch die frage, was alles bis september gemacht wird. ich bin gespannt. wir haben selbst auch eine unmenge von ideen, und ich muss mich jetzt demnächst unbedingt mal an den tisch setzen, und ein bisschen beginnen zu scribbeln. scribbles sind handgezeichnete skizzen der screens und abläufe, die wir für die task-meetings benötigen. diese erste visualität bringt enorm viel für die user, weil sie sich schon einiges vorstellen können.

denken wir uns jedenfalls. aber nach dem heutigen schulungs-tag – ja, auch das machen wir alles selber – bin ich gar nicht mehr so sicher, ob sie das alles richtig verstanden haben, dass wir auch eine entscheidungs-historie haben… hmmm… wir müssen uns dazu noch ein paar gedanken machen, wie wir das erzwingen, dass sie sich entscheiden zwischen alternativen scribbles.

mir gefällt die scrum-methodik immer besser. sicher, ich muss noch eine menge lernen. wichtig ist aber, dass das business alles immer einbringen kann. selbst aber auch priorisieren muss. das in den meetings gemeinsam. businss fights against business. punkt. da sitzen wir nur da und hören zu und lenken. scrum ist eben mehr als nur eine methodik, es ist ein geeignetes mittel, um units, leute und unterschiedliche ziele im diskurs zusammenzubringen. DAS ist das spannendste überhaupt…