na, das ist ja was ganz neues. ein möbelhaus macht klar schiff für ein dreier-wochenende in zernez. ein name ist bereits ausgefüllt – der eigene – und die zwei anderen felder müssen noch befüllt werden. mit freundinnen-namen. cool. der gesamte werbetext und die bilder dazu – drei frauen. aber… ein kleines manko gibts. aber von anfang an.

da verschickt der möbel pfister seinen neuesten katalog mit einem wettbewerb, wo man für drei freundinnen ein weekend gewinnen kann. spannend und sehr angenehm für die gewinnerINNEN. nur – ich bin ein mann…

Continue reading »

 
kurz zusammengefasst die zahlen summarisch

5 mobile trends im commerce (zsf)

nachdem am swisscrcm-forum vom 23.6.2011 morgens im swisscom-breakfast referat über mobile apps und mobile commerce (etwas freier interpretiert) durch goldbachmedia‘s frank lang referiert wurde, fiel mir ein, dass es da noch eine untersuchung gab, welche die fünf trends im mobile commerce betrachtete.

grundsätzlich scheint es so zu sein, dass der umsatz im mobilen commerce enorm steigt. schön für die unternehmen, die bereit sind. schön auch für die telco’s. aber noch besser für die crm-verantwortlichen. denn mit den schönen apps können die usability-zahlen noch besser ausgewertet werden. inklusive möglichst den geolocation-daten. naja. blipparmachts ja auch schon vor.

es wurden also 801 personen in den usa im alter von 16-64 jahren befragt, die sich selbst bereits als ‘mobile shopper’ qualifizierten. hier sei mir einmal mehr die frage erlaubt, wieso untersuchungen zu neuen/kommenden/geplanten technologien schon immer so einen recht grossen bias in der grundgesamtheit aufweisen. sollte es nicht gerade hier so sein, dass die befragte menge ein gutes mixup der real existierenden nutzergruppe ist? so erhalte ich doch schonmal recht zugespitzte daten, die ich dann wieder abrunden muss. aber das nur am rande.

von den untersuchten personen waren 660 smartphone-benutzer (iphone, android, windowsmobile…). 141 nutzten erweiterte mobiles (nokia symbian, sony experia…). bei rund 230 teilnehmenden wurde festgestellt, dass auch ein tablet-pc vorhanden war, der genutzt wurde für die recht lose definition von mobile shopping: nutzer eines mobile phones, die mindestens mit hilfe von karten/navigation/gps zu einem kauferlebnis kamen. (-sic-)

die fünf wichtigsten erkenntnisse der studie hier zusammengefasst: Continue reading »

 

die applikation blippar ist zur zeit in aller munde, da sie potentiell die aktuell noch so gehypten qr-codes bereits schon wieder überflüssig machen könnte. anstatt kompliziert eine information in einen 2d-code zu verpacken, diesen dann in ein heft, eine zeitung oder auf eine werbung aufzudrucken und dann die rezipienten wiederum den code photographieren und dann in einem browser oder einer applikation informationen anzeigen zu lassen, geht blippar einen schritt weiter. ähnlich wie kooaba wird mit der applikation auf dem smartphone – geplant sind android und iphone-versionen – das werbebild bzw. die seite mit der kamera eingelesen und entsprechend über ‘modernste, innovative bilderkennung’ identifiziert und hinterlegte zusatzinformationen angezeigt. diese können dann z.b. Continue reading »

Mai 012011
 

nicht mehr ganz taufrisch, aber dennoch absolut genial. die vision von corning glass, wie ein tag in der zukunft aussehen könnte. alles aus glas und dazu dann noch interaktive applikationen direkt über die oberfläche. wobei ich mich schon frage, ob die glasobjekte wirklich alle so praktikabel sind. daneben gibts ja noch die idee von flexiblen monitoren. ich denke es wird eine kombination der forschungsergebnisse sein. zu hause wohl die fixen oberflächen mit flexiblen angepassten anwendungen, die ich dann auf flexible, portable grössen mit polymerbasierten papierartige geräte übertragen kann. wireless.

aber immerhin. mir gefällt die idee des glases zu hause schon noch. obwohl – was passiert wenn der strom ausfällt. wird dann alles glas wieder transparent ;-)

was man da als customer experience erleben kann ist spannend und auch der bezug bzw. die verbindung zu seinen eigenen daten ist überraschend gut gelöst. alleine die bushaltestelle. hmmmm…
personalisierte avatare, sprache wird erkannt, locationsunabhängige kameras etc. spannend.
andererseits – möchte ich wirklich im grossformat auf glasfassaden angesprochen werden?

Continue reading »

 

lithium <link>, die firma, die sich selbst social crm auf die fahne geschrieben hat und auch entsprechende tools anbietet – erfolgreich und vom konzept her sehr gut durchdacht – ist auf akquisitions- und partnerschafts-tour.

am 11. mai 2010 wurde mit scout labs <link> eine firma gekauft <link>, die es erlaubt, im web2.0 – sagen wir mal social media globus – eine messung des eigenen markenwertes anhand verschiedener aspekte vorzunehmen. finde ich sehr spannend, da es damit der social crm suite erlaubt wird, dass bereits von anbeginn einer beziehung – egal ob im b2b oder b2c – mehr über meine partner herauszufinden als auch über die eigene firma. was wird über den brand gesagt in der community, welcher content ist im zusammenhang, wie ist das ‘feeling’ des marktes der marke gegenüber? die akquisition erlaubt es nun eine social crm-lösung bereitzustellen, die auf den kunden fokussiert ist und auf das entsprechende umfeld analysiert ergebnisse liefert. sehr, sehr spannend. eine sehr generische übersicht über die funktionalität von scout labs gibts hier <link>. nicht nur klassische funktionalitäten werden damit nun abgedeckt, sondern eben auch andere, weiche faktoren in der kommunikation der kunden zum bzw. über das unternehmen. content, communities, sentiments, relationships, buzz und mehr – alles auf einen blick zusammen mit harten fakten wie projekte, menschen, mitarbeitern, leads, opportunities – ich bin sehr gespannt.

heute – am 13. mai 2010 – hat dann lithium die strategische zusammenarbeit mit genesys <link> angekündigt. das finde ich fast noch spannender. ist mit der vorgenannten akquisition eine integration der firmengerichteten kanäle abgedeckt (ja, ja, ich weiss, das ist das falsche wort, aber dennoch soll es hier mal so stehen bleiben), wird mit der zusammenarbeit mit genesys ermöglicht, dass auch die support- und servicebezogenen aspekte der bestehenden bzw. potentiellen kunden abgedeckt sind. also nicht nur z.b. die suche nach erfahrungen anderer durch einen tweet wie ‘wer hat erfahrungen mit der marke xy gemacht?’ sondern auch direkte anfragen bei der firma selbst über verschiedenste kanäle. die klaren vorteile einer solchen integration sind – zusammen mit den lösungen von genesys – dann wie folgt zu sehen

  • möglichkeit, die cross-channel-kommunikation zu verbinden und über ein tool abzuwickeln. das verhilft kunden und interessenten zu einer konsistenten kommunikations-erfahrung auch wenn die kanäle gewechselt werden.
  • reduktion der service-kosten bei gleichzeitiger optimierung des einsatzpersonals sowie der auszutzung der fähigkeiten der service-center-mitarbeiter. konzentration auf die mehrwertigen tasks, da die community die ‘einfachen’ fälle direkt selbst handhaben kann.
  • bessere und umfassendere analyse über das kundenverhalten und die customer experience. durch die integration der kanäle eigentlich potentiell eine vollständig abgedeckte interaktions-historie. inwieweit das dann wirklich gelebt werden wird durch die struktur, strategie und kultur – spannend zu sehen.
  • nicht zuletzt die zufriedenheit der kunden erfahrung mit dem unternehmen kann gesteigert werden. dadurch dass nicht immer dieselbe geschichte bei einem servicekontakt z.b. wiederholt werden muss oder die lösungen auch multi-kanal zur verfügung stehen.

lithium betreibt eine akquisitions- und partnerschaftsstrategie ‘vom backend’ her, also ausgehend vom crm.

andere firmen gehen den umgekehrten weg. so hat z.b. die deutsche firma ityx <link> den umgekehrten weg gewählt und geht vom service-center aus. das heisst, ihre produktsuite ist eine stark ausgebaute erms-lösung, die sämtliche kanäle abdeckt und die kunden entsprechend auf die unternehmung zukommen können. ob mit telefon, e-mail, fax, brief oder über social media – die ityx-produkt-suite gibt für alles entsprechende konnektoren und funktionen zur hand. und sie gehen dabei noch weiter, setzen sie doch auf intelligente, selbstlernende netze sowie mit interaktivem lösungsvorschlag für die service-center-mitarbeiter. ityx ist dabei m.e. dabei noch limitiert in der crm-funktionalität, bietet aber hierfür web-services an, wo sich andere produkte anflanschen können. mir gefällt dieser ansatz fast ein bisschen besser, kommt er doch direkt vom kunden her und kümmert sich um die probleme und gespräche der kunden über und mit der unternehmung. was der kern von social crm ist.

ich bin gespannt auf input oder kommentar.