Kategorie-Archiv: projekt

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Ende März, Sonne und daher ganz kurz: Analytics 3.0: Über Big Data hinaus

Was macht einen Datenanalysten aus und was macht der den ganzen Tag? Weiss ich auch nicht, weil ich ja keiner bin, sondern nur ein Mensch, der versucht, Firmen in ihrem Datenwust weiterzuhelfen und vielleicht auch xRM-relevante Daten zu finden und diese zu aktionieren.

Nichtsdestotrotz – hier einmal der Anfang aus dem exzellenten Artikel Analytics 3.0: Beyond Big Data, wo nach dem Buch “big data @ work” von Tom Davenport beschrieben wird, was ein Analyst der Generation 1.0 bis 3.0 so ist.

Analyst 1.0: Der Datenanalyst im abgeschotteten Raum

Analysten sassen (oder sitzen) in dunklen, fensterlosen Räumen und bearbeiten die vorhandenen Daten wochen- und monatelang. Sie erstellen Berichte der Resultate für Auftraggeber, die sie nie getroffen haben und die Analysten auch keinen Bezug zur Marktwelt haben. Die Resultate, die geliefert werden sind im übrigen bereits schon wieder obsolet.

Eigentlich oftmals noch immer die Situation in vielen Firmen – wie im Autoe den Vorwärtsgang eingelegt und losfahrend, aber nur immer in den Rückspiegel schauend. Nett, aber recht wirkungslos.

Analyst 2.0: Gewinne die Aufmerksamkeit von Datenspezialisten

Die gelierften Resultate sind beeindruckend, die Vielfalt der Kennzahlen, Wirkungskräfte und Graphiken sind schön aufgemacht. Aber leider gibt es zu wenige Datenspezialisten und so können die wirklich relevanten Daten nicht bearbeitet werden. So wird der Manager trotzdem/dennoch auf seine Bauchentscheidungen vertrauen. Und bestätigen, dass Datenspezialisten ja eh nicht nötig sind. Sowas nennt sich dann selbsterfüllende Prophezeiungen.

Kennen wir das irgendwoher? Solchen Firmen und Entscheidern begegnen wir doch immer wieder. Schade eigentlich. Aber in diesem Umfeld verständlich.

Analytics 3.0: Demokratisierung der Daten

Mit den heutigen Tools und Möglichkeiten (siehe auch hier) wird es ermöglicht, dass Analytics Teil der täglichen Arbeit wird. Heute kann (fast) jeder mindestens einen Teil der Tätigkeiten ausführen, die ein Datenspezialist früher gemacht hat. Analysen, Tiefendaten, strukturelle Trends etc können durch ‘normale’ Menschen mit gängigen Tools gefunden und genutzt werden. Und das sogar noch geräteübergreifend.

Auch unterstützen uns intelligente Werkzeuge bei der Analyse und der entsprechenden Auswertung der Daten sowie auch der Findung von nächsten Schritten basierend aus adaptiven Szenarien. Das alles kann automatisch oder unterstützt geschehen. Wenn Firmen diese Möglichkeiten freigeben, kann dadurch ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftvorteil erwachsen und neue Produkte und Dienstleistungen durch Mitarbeitende, durch Kunden und auch in grösserem Rahmen durch eine Community geleistet werden.

Alles weitere inklusive Interviews ist hier zu lesen.

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Big Data wird zu Smart Data wird zu Small Data

Was so alles immer wieder passiert… Kunden, die zwar Big Data betreiben, aber nichts vom Begriff hören möchten, solche die beginnen damit aber auch noch von ‘Analytics’ sprechen und andere, die darunter ganz was anderes verstehen. Irgendwie ist die Welt multivalent geworden. Aber eins ist sicher – am Thema ‘Verarbeitung von grossen Datenmengen zur Optimierung der Geschäftsprozesse’ werden wir nicht vorbeikommen. Zu gross ist die Datenflut. Zu viele Angebote, Informationen und Werbemuster, die auf uns einprallen und uns immer weniger aktivieren können. Zu viel Spam.

Lassen wir’s dabei

Nennen wir das Kind doch einfach ‘Big Data’ – und subsumieren darunter ‘Smart Data’, ‘Small Data‘ oder wie das Kind auch immer heisst. Es wird immer klarer, dass es verschiedene Vektoren beinhaltet, die das Thema ausmachen:

  • Automatisierung: Es wird immer einfacher, schneller und intuitiver Daten zu durchsuchen und nach ‘Nuggets’ zu forschen. Systeme unterstützen uns darin, Daten zu verbinden, Cluster zu bilden, Muster zu erkennen und daraus Aktionen abzuleiten. Letzteres ist jedoch noch immer mit einer Anstrengung von Nervenzellen – sprich Hirnschmalz – verbunden. Algorithmen sind das eine – Darstellung das andere. Hier gibt es bereits Produkte, die schön aufbereitet Informationen darstellen können im ‘Analysten-Backend’. Reicht nicht… sondern muss auch – und hier kranken noch viele Systeme – die Aufbereitung und Darstellung in den relevanten Ausgangskanälen – sprich: Wie kommt meine Analyse und mein daraus abgeleitetes Angebot auf das Smartphone des Kunden, dass es auch noch gut aussieht…
  • A.I.: Künstliche Intelligenz bzw. maschinenbasiertes Lernen. Kennen wir in Ansätzen schon. ‘Siri – wie spät ist es?’ ‘Morgen wird das Wetter schön’ ;-) Es geht aber weiter: Filmhäuser arbeiten bereits mit Algorithmen, die – basierend auf historischen Daten und Berechnungen sowie Einberechnung verschiedener Abhängigkeiten etc – aufzeigen, wann welcher Film in welchem Kino zu zeigen lohnenswert wäre. Künstliche Intelligenz hilft auch, Sprache zu verstehen, den Sinn zu erahnen und ‘Emotionen’ herauszulesen. Künstliche Intelligenz unterstützt also die Analyse und Aufbereitung der Informationen so, dass daraus valide Muster abgeleitet werden können. Backpropagation sei dank, erfährt das A.I. dann auch, wenn es Mist gebaut hat…
  • Analytics wird Massenware: Noch vor Jahren undenkbar – jetzt Realität. Auf dem PC über das Web kann das Netzgefüge z.b. in LinkedIn analysiert und dargestellt werden. Visualisieren von grossen Datenmengen ist für die Masse angekommen. Infographics sei dank (nein, nicht wirklich). Google Trends, Google Fusion oder manyeyes von IBM können dazu genutzt werden, rasch grosse Datenmengen zu analysieren und aufzubereiten. Die einfache Bedienung und die teilweise bereits recht nette Aufbereitung macht sogar vielleicht immer mehr Menschen Spass. Doch – Big Data benötigt eben auch immer mehr personalisierte Daten. Das ‘Internet der Dinge’, das ‘meshnet’ von Mensch, Wearables, Sensorik und anderen Signalen von Smartphone und unseren Bewegungsdaten ist die Grundlage des ‘Ghost in the Box’, der algorithmisch uns aufbereitet und das ausspuckt, was uns am nächsten sein wird/sollte/könnte.  Persönliche Daten werden alles beeinflussen: von unseren Kaufgewohnheiten, unseren täglichen kleinen Entscheidungen bis hin zur Arbeit und Freizeit – und Datability wird hoffentlich Common Sense.
  • Die Cloud: Cloud Computing und Big Data sind irgendwie seelenverwandt. Und irgendwie auch nicht. Verwandt insofern, dass Cloud die Verfügbarkeit zulässt, die dynamisch benötigt wird und auch die API zur Verfügung stellt, die es ermöglicht, dass viele Benutzer die Funktionalitäten nutzen können in dem Ausmass, wie sie es benötigen. Nicht verwandt, weil sie irgendwie doch ganz anders sind: wenn uns Big Data sagt, dass wir empfänglich für ein Fahrrad sind, sollte uns die Cloud auch sagen können, wo die nächsten schönen Wege zum Biken sind. Also irgendwie schon was ganz, ganz anderes… aber eben auch nicht. (ob ich hier noch ein bisschen elaborieren sollte – aber nicht heute)
  • Das Gesetz: Dazu habe ich glaube ich bereits alles im Artikel zu Datability gesagt. Oder nicht…

Bleibt es spannend? Definitiv. Was meint Ihr?

technologie, innovation und disruption – oder ähnlich

technologie-trends-inhalt von innovation und inventionen

technologie-trends-inhalt von innovation und inventionen

immer wieder spannend ist die auseinandersetzung mit den trends, innovationen und neuen themen am markt. wobei sicherlich klar unterschieden werden muss zwischen wirklich inventionen – neu-neuerungen also, die es so noch nie gab – und innovationen – also erneuerungen oder neue anwendungsgebiete oder neue art und weisen bestehendes zu verknüpfen. manchmal habe ich das gefühl, dass es wirkliche inventionen fast nicht mehr gibt, sondern aktuell nur noch innovationen. sei es der hd-fernseher – eine ableitung von der erhöhung der pixelzahlen im lcd-screen bis zur produktion -, nfc (near field communication) – eine anwendung von wirelesse data transfer im maximalen 10cm-bereich – oder anderen technologien. eine invention war z.b. das 3d-printing – sicherlich eine der technologien, die es uns in naher zukunft ermöglicht, ‘on demand’ physische produkte herzustellen und damit der unmittelbaren bedarfsbefriedigung (-sic-) einen noch höheren grad zuzumessen.

aktuell wird wohl der sozialen aspekte zur zeit vor allem als ‘innovation’ zugesprochen. diese innovation hat ja bekanntlich auswirkungen auf

  • sozio-personale / digitale ökonomie: sei es im social web, social network wie auch in dem digitalen social commerce – sei es durch die ‘digitale demokratisierung’ in der produktion, verteilung als auch in dem verbrauch. stichworte für letztes sind die ’99%’, die shareconomy oder die social communities auf facebook und andere. open source, soziale und mobile plattformen ermöglichen es kunden, sich selber zu vernetzen und traditionelle rollen aufzuweichen . 3-d-printing werden diese entwicklung noch beschleunigen – und wenn währungen wie bitcoin sich ausbreiten und im sinne von peer-to-peer-currency genutzt werden, dann wird sich dieser effekt noch weiter verbreitern. digitale reputation und einfluss sind neue werte – ebenso daten selbst.
  • digitale ubiquität / alles ist digital: daten, geräte, plattformen und erfahrungen – alles digital. und verbindet kunden und business. medien-, kanal- und geräteübergreifende datenaustausche – nicht nur zwischen personen sondern auch zwischen geräten unabhängig von interaktionen von menschen. und das ganze noch über ‘power grids’ oder drahtlosen austausch bzw. auch ‘zu hause’. soziale technologien und communities, die nutzung von kleinstkomputern in allen geräten sowie die kommunikation unter diesen geräten sind grundlage.
  • digital sensories everywhere: wie oben beschrieben werden die geräte mit immer mehr sensoren ausgerüstet, die daten messen, speichern und nutzbar machen. sensoren erlauben, in interaktion mit der umwelt zu treten und auch, dass gerätschaften ‘intelligent’ werden, wenn wir intelligenz als interaktion mit der umwelt verstehen und daraus schlüsse zu ziehen. am ende ist es der mensch, der diese schlüsse (noch) beurteilt und auch tlw. weiterverbreitet. roboter, hardware, tragbare geräte – alle diese sind in interaktion mit der umwelt über sensoren.
  •  m2m: machine-to-machine kommunikation ist eines der inhaltlichen aspekte, die es erlauben, dass geräte unabhängig von menschlichem eingriff selbst kommunizieren und z.b. die heizung optimieren und den stromverbrauch ebenso. m2m ist eine der grundlage von ‘schwarmbasierter intellligenz’ einerseits, andererseits aber auch z.b. im marketing für die information mit kontextspezifischen informationen. social wisdom mit m2m erlaubt es z.b. auch, dass staus vermeidet werden können.

“strukturelle dynamik” ist eine der grundlagen für diese themen einerseits – andererseits ist es auch eine auswirkung der technologien in den ersten anwendungen und entwicklungen durch die technologie selbst. strukturelle dynamik ist eng mit organisationaler anpassungsfähigkeit verbunden. aspekte wie big data, big data analytics, sharing/collaboration etc – also die themen – sind für die anpassungsfähigkeit der unternehmen überlebenswichtig. sei es im b2c oder auch im b2b-bereich. gerade die öffnung und die ubiquität  der daten und informationen sind grundlagen für eine grosse menge von daten, aus denen dann schlüsse gezogen werden müssen, die dann wiederum mit modernen technologien auf den markt angewendet werden sollten.

“adaption” ist die voraussetzung einer unternehmung bzw. organisation, die aus der dynamik herauskommt und die am markt angewendet werden können.

was meint ihr? ist dieses erste frameideenwork nutzbar?

online marketing für innovatives

ein etwas komischer titel – zugegeben. wenn wir heute von online-marketing reden, meinen wir oft nur die gängigen stichworte wie SEO, SEM, Banner, Ads, Verlinkung etc. das bild gibt einen überblick über mögliche kanäle – nicht abschliessend, denoch aktualisiert.

 

online marketing und neuigkeitsgrad

online marketing kanäle

aber der gedanke bzw. die idee dahinter geht weiter. ich glaube, dass wir unsere kunden ernst nehmen müssen, ernster als bisher. kunden sind partner. wir sind partner der kunden. reziproke beziehung par excellence. was beziehungen antreibt, ist das bedürfnis gemeinsam weiterzukommen. voneinander zu lernen und in einen wertaustauschenden prozess (genannt transaktion) zu kommen, bei dem sich beide parteien wohl fühlen. das funktioniert solange gut, wie beide seiten auf der gleichen grundlage aufbauen und die gleichen informationsstände haben. aber online marketing kann noch mehr. es kann informationsbarrieren abbauen.

neues informativ aufbereiten bis zur bewährung

gutes online marketing versucht, informationsbarrieren abzubauen und die eh nicht mehr aufrecht zu erhaltenden informationsasymmetrien abzubauen. wird es nicht durch online marketing aus eigenem antrieb gemacht, kommen andere player auf den markt. also ist es immer besser, selbst die initiative zu ergreifen. dies gilt vor allem bei themen, die im zielmarkt bzw. bei zielbranchen noch nicht ‘angekommen’ sind. bei diesen neuen themen muss daher erstmal viel aufbauarbeit gemacht werden. dafür gibt es m.e. verschiedene ansätze, die – mitunter auf einer plattform – kombiniert werden können:

  • edukativ/inhaltlich: bringe partner zusammen aus dem lehr-umfeld und schreibe artikel zusammen mit ihnen und publiziere diese auf der plattform. die kunden werden dadurch entsprechend aktualisiert. bewerbung von produkten ist wenn überhaupt nur sehr direkt im zusammenhang mit einem thema oder einem spezifischen artikel.
    • vorteil: inhalte sind immer aktuell und wissenschaftlich adäquat. sie widerspiegeln den aktuellen stand der forschung und damit oftmals die nächsten monate im voraus.
    • negativ: oft zu wenig praxisnah und sehr theoretischer natur. damit gesagt ist auch, dass die anwendbarkeit nicht direkt ist sondern oft in einem zukünftigen rahmen. auch ist die akzeptanz v.a. bei kleineren kmu eher gering.
  • storified: mache kundenerlebnisse visibel auf der seite und bringe informationen über nutzen und nutzung der services in spannende geschichten unter. verbinde die geschichte mit cta zu den erwähnten produkten und services. bereite die informationen mit videos, bildern etc auf.
    • vorteil: baue vertrauen auf mit firmen, die erlebtes erzählen. testimonials sind oftmals – wenn ehrlich, natürlich und authentisch – besser akzeptiert als reine texte von autoren.
    • negativ: oft höhrer aufwand und damit auch die gefahr, zu komplex zu werden. ebenfalls kann eine firma oder person direkt negative gefühle auslösen.
  • visualisiert: in form von videos und anderen interaktiven elementen sowie bildern oder bildgalerien. dabei wird vor allem auf infographics – also der aufbereitung in einfacher form von komplexen informationen – gesetzt. online marketing ist dabei vor allem der virale effekt. und eben die einfachheit, wodurch eine breite masse von rezipienten erreicht werden kann.
    • vorteil: bringe besucher dazu, komplexes einfach zu verstehen bzw. informationen sind so aufbereitet, dass die besucher wiederkommen. infographics werden – wenn gut und verständlich erzeugt – extrem verteilt.
    • nachteil: der aufwand bzw. die erstellungskosten sind relativ teuer und langfristig geplant.
  • produktbezogen: informations’portale’ für die produkte, die man als relevant befunden hat. darum herum alle informationen und community-funktionen etc, die benötigt werden. hier geht es darum, dass vor allem bei bereits stark vorhandenem bezug zur firma und deren produkte neue wege gefunden werden können, wie produkte kombinierbar gemacht werden können.
    • vorteil: bestehende bilder über die unternehmung können genutzt werden bzw. die produkte können neu ergänzt werden. dies hilft dabei, dass die bestehenden auftritte ergänzt werden und nicht radikal neu gebaut werden müssten.
    • nachteil: wo ist die neuerung? bzw. ist oftmals der produktbezogene auftritt ein rein verkäuferischer und wird daher informativ nicht als neutral aufgenommen werden.

ich denke, dass sich zwischen diesen vier punkten eine entwicklung bzw. logik definiert: innovatives/neues muss eher zuerst ‘edukativ’ erläutert werden, dann über ‘stories’ und zur visualisierung anhand von daten getrieben werden, und erst bei ‘am markt bewiesener maturität’ in die bestehenden prozesse integriert werden.

online marketing und neuigkeitsgrad

online marketing und neuigkeitsgrad

 


integration in bestehende prozesse

die frage, wie etwas neues am markt platziert wird und ehrlich, transparent und authentisch auch von etablierten firmen mit bestehnden starken kundenbeziehungen ankommt ist viel diskutiert. solange das neue einen starken bezug zum durch den kunden wahrgenommenen haupt-marktangebot hat, ist eine enge integration sicher gut und notwendig. was aber wenn sich das neue angebot gefühlt bzw. vom markt her als so anders darstellt, als dass es in bestehendes integriert werden kann? hier muss eine unternehmung den mut beweisen, neue wege zu gehen. wie radikal ist eine andere frage. je neuer desto radikaler muss auch das online marketing unterschiedlich sein. je innovativer für die firma, desto unterschiedlicher. transfers von vertrauen, markenerkennung, erfahrungen etc spielen dann eine weniger wichtige rolle. manchmal stören sie sogar, da bei einer engen verzahung mit der unternehmung sie als nicht glaubhaft erscheinen. wieso werden neuigkeiten von apple so bejubelt? warum ähnliche von microsoft kritisch hinterfragt? warum gelingt es samsung, neue produkte besser zu vermarkten als acer? – ich denke, die wahrnehmung am markt ist kritisch.

was neu ist, sollte weniger integriert werden in bestehende prozesse und freier agieren dürfen. unabhängiger von ‘bewährten’ marketing-strukturen sein und es muss erlaubt werden, zu lernen – also fehler zu machen und diese dann zu beheben. bewährte, bestehende, eng mit dem kern verknüpfte produkte und dienstleistungen können ins ‘korsett’ der bestehenden prozesse eingebunden werden. neues eben nicht.

für mich ergibt sich daraus folgendes bild:

onlinemarketing und integration und innovation

z.b. wird bei produkten, die zwar neu sind – also erklärungsbedürftig – aber dennoch schon genutzt werden, ein bundling mit bestehenden produkten und dienstleistungen möglich. und zwar dann, wenn sich das neue angebot mit den alten gut ergänzt. die geschäftsprozesse sind dann einfach integriert bzw. über u.u. manuelle schnittstellen geregelt. erst bei einer erweiterten etablierung im markt, können die neuen produkte und die bestehenden in den klassischen kanälen gebündelt werden – z.b. in einem zentralen online-shop.

was meint ihr zu diesen thesen?