Planggenstock-Aussicht am sonntag wars dann endlich nochmal soweit. eine wanderung im glarnerland, das nach aussage gewisser leute anscheinend in der ostschweiz ist. naja, darüber könnte man sich jetzt noch durchaus unterhalten. nichtsdestotrotz am morgen früh aufstehen, bereitmachen, flasche mit wasser einpacken, brötchen etc. und käse. und basilikum. es gibt nichts besseres auf der wanderung als am mittag käse mit basilikum. finde ich. der zug nach unter/oberurnen war recht gut gefüllt. in der zweiten klasse.

beim ausstieg endlich mal die firma ‘eternit’ von nährerem gesehen. jetzt weiss auch ich, wo die zu hause ist. dann mit einem bähnchen hoch auf ca. 1340m über NN. gemütliches gehen bis zum restaurant (name vergessen) und dann nach pause weiter steil hoch hinauf auf den planggenstock. eigentlich wäre die reise da noch weiter auf den hirzli gegangen. aber zwischen den beiden als passage war ein stück grat und ein uneinsichtiges stück weg, was recht heavy aussah. nunja, da es einer meiner ersten wanderungen seit längerem war, machte mein kopf einfach nicht mit und ich wurde wieder sehr höhenängstig.

so ging ich halt allein den weg zurück – gemütlich – habe noch ein, zwei pausen im gras eingelegt und bisschen geschlafen. es war sehr schön fand ich. und ich habe es – trotzdem ich mal wieder meiner angst nicht paroli geboten hatte – sehr genossen, wieder zu wandern.

nachtrag: ich spüre das ganze noch immer in meinen beinen. verrückt, dass man auf einmal so viel kondition verlieren kann…

 

frühling ob sigriswil

es war einmal ganz im anbeginn des frühlings, als noch voller tatendrang der winter ausgetrieben wurde durch den frühling. da begab es sich, dass ein mensch aus zürich eigentlich schon viel früher aufstehen wollte, um ein bisschen zu wandern in den aargauischen gefilden. und als er in sissach ankam, nachdem er in zürich selbst noch im internet die reiseroute angeschaut hatte, die wegweiser fand zu einer bergfluh , die er besteigen wollte. der anfang war noch gering, doch dann gings steil bergauf. keuchend durch die häuserfronten, dann hinauf über eine wiese voller bäume. durch den wald und dann über eine alp, mit diesen wunderbaren bäumen in voller blüte. begeisternd. es gibt viele bilder doch dieses muss als herzeigebild herhalten (??).

die quintessenz des bildes: geniesse den frühling und das was du hast. carpe diem. das leben geht schnell genug weiter. denn jetzt ist die blüte vorbei und die bäume tragen früchte. vielleicht auch die quintessenz: sorge früh genug vor, dass die früchte geerntet werden können… aber eben, nicht im materiellen sinne nur mit £, $ oder EURO – bereite deinen geist und seele vor. das ist wichtig…

 

samstags war es recht komisches wetter. regnerisch bis gewitterhaft am anfang. dennoch in die berge oberhalb von thun. wunderbare wanderung, die spannend war. von sigriswil auf die blueme. ich hab gedacht, eine lockere wanderung. dennoch waren es rund 600 höhenmeter bis auf die blueme. und teilweise recht steil, sogar sehr steil. verrückt. aber dennoch: die aussicht auf dem weg war alle mühen wert. wunderschöne bergpanoramen, grüne wiesen, bergkühe mit hörnern, geissen, alpakas – hach, wie ist die schweiz schön.

runter bis an den thunersee gings dann über heiligenschwendi und dann steil herab. wirklich steil. viele treppen auf einem schmalen weg durch den wald, teilweise sogar grat-haft. ich habe wirklich nie gedacht, dass es das so nah bei bern gibt. dem see entlang nach thun – welch eine pracht. das wetter schon fast kitschig: türkisfarbener see, blauer himmel mit weissen wölkchen, grüne bäume und die weissen bergriesen des oberlandes im hintergrund. teilweise die berge schon ohne schnee – niesen und stockhorn.

und hey, all das ist nur 1.5 stunden von zürich entfernt.

und wenn ich rausgefunden habe, we ich das hier noch mit bildern verknüpfen kann, mach ich das. und flickr will ich nicht benutzen. hab ja schliesslich meine eigene site.