mit social media oder social crm wird ja noch immer zu oft verstanden, dass man alles für lau erhält und daher auch nichts dafür bei der implementierung zahlen muss oder die ausgaben gering sind. dennoch ist es wichtig, den mehrwert der social crm | media strategie im auge zu behalten und auch dort auf einnahmen und ausgaben zu achten. die nachfolgende prezi-präsentation ist im frühen beta-stadium zu sehen und es ist noch vieles im aufbau, dennoch hier mal ein erster wurf. der nächste folgt nach.

m.e. eines der grösseren problem bei social crm ist, dass die einnahmen oftmals nicht direkt erkenn- und bewertbar sind. hier werde ich noch nachliefern, da in der unten angehängten prezi-präsentation einmal der erste teil – konzepte und generische inhalte – aufgezeichnet werden sollen.

mit bitte um zahlreiches feedback im kommentar oder unter e-mail-adresse me[at]dpschmidt.ch.

besten dank.

 

das swiss crm forum <link> ist die zentrale crm-messe in der schweiz für hersteller, benutzer, interessierte und solche, die sich über trends informieren wollen. immer einen besuch wert. wäre ich nicht in ferien gewesen, wäre ich auch anwesend gewesen (komischer satz).

nunja, beinahe tradition ist die teilnehmerumfrage der crm- und software-schmiede bsi <link> zu aktuellen themen und die darauffolgende pressemitteilung dazu. diesmal gings u.a. auch um social crm. dabei sind in der pressemitteilung die folgenden erkenntnisse gezogen worden:

Nutzen von Social CRM ist klar, aber nicht, wie die Daten genutzt werden sollen
Der Nutzen der neuen Kanäle, die sich aus sozialen Netzen ergeben, ist für die Mehrheit (82 Prozent) der Befragten unstrittig. Allerdings haben sich erst 23 Prozent der Umfrageteilnehmer mit Fragen wie Datenschutz und nach der Relevanzbestimmung auseinander gesetzt. „Die technische Einbindung von Social Media Streams ist nicht schwierig. Eine Herausforderung ist es allerdings, aus dem Rauschen der Nachrichtenflut, die für das Unternehmen passenden Ströme herauszufiltern. Zudem bedarf es streng genommen bei der Verwertung personenbezogener Daten der Zustimmung dieser Person. Das schnelle und auf Interaktion aufbauende Social Web sieht Optin-Verfahren aber nicht vor. Hier müssen erst neue, akzeptierte Wege der Datennutzung gefunden werden, von denen auch der Kunde profitiert. Letzteres ist essenziell für die Akzeptanz auf Kundenseite“, fasst Catherine B. Crowden zusammen.

schön ist, dass der ‘nutzen’ der social media kanäle erkannt ist. die relevanz der ‘neuen kanäle’ ist aber weiterhin nicht klar, dabei denke ich, dass sich vor allem für die bereiche

  • customer and client service
  • feedback and complaint management
  • marketing and sales in general

eine klare erste tendenz im social crm erkennen lässt. andere bereiche wie

  • collaborative innovationmanagement
  • supplier relationship
  • process optimisation
  • segmentation from out to in
  • valuable relationship building (‘ernstnehmen der kontaktpersonen’)

ist noch ein offenes feld, in dem zur zeit mit social media management systems erste ansätze gefahren werden bzw. ideen vorhanden sind.

ja, es stimmt, dass das social web kein opt-in anbietet. ich bin aber überzeugt davon, dass der kunde – wenn ihm denn wirklich wert-voll geholfen wird und er durch die durch ihn (!!!) initiierte kommunikation (!!!!) probleme behoben sieht, noch so glücklich ist, wenn das unternehmen ihn anfragt. hier sehe ich die chance.

kleine unternehmen oder betriebe machen das müstergültig vor: übernachte z.b. in einem b&b in england und – bei moderneren – du wirst angefragt für eine bewertung auf einem der bekannten portale (expedia, tripadvisor, qype…). es geht eben NICHT darum, wie im klassischen crm daten zu sammeln, zu speichern, zu verdichten über die vergangene kundeninteraktionen. sondern im social crm geht es auch darum, ein gefühl, eine intention, eine ‘ahnung’ über das weitere verhalten des kunden zu bekommen. social crm ist vorab ein service-, ein kundeninteraktions- und -austauschprozess und kein firmeninduztierter neuer verkaufs- und marketingkanal. vielmehr wird mit social crm ermöglicht, dass der kunde auf die unternehmung zukommt bzw. die unternehmung auf kundenreaktionen erstmals in der wirtschaftswelt wirklich direkt und persönlich, authentisch und wahrhaftig reagieren kann.

einige wichtige punkte zu social crm

die integration von social media ist nicht direkt ein ‘social crm’ (SCRM). die integration von twitter, facebook, xing, linkedin… in ein crm macht eben nicht ein social crm (SCRM). das hat wim rampen <link> in einem kongenialen blogbeitrag eloquent be- und geschrieben. dies ist ein versuch, seine gedanken ins deutsche zu übersetzen – mit ergänzungen von meiner seite:

  1. von firmeninduzierter 1-zu-1 zu einer kundengestarteten vielfach-zu-vielfach-kommunikation.
    die kundenbeziehungen sind das zentrum, der fokus, der dreh- und angelpunkt im social crm. nicht mal primär zu uns, der firma, sondern zueinander in der community und im web. das ist etwas ganz anderes als bisher, wo das crm oftmals dazu da ist, die kundendaten zu verwalten. hier geht’s darum, das zentrum von der unternehmung selbst (innenorientiert) auf den kunden zu richten.
  2. segmentierung ausgerichtet auf kundenziele.
    traditionell wird die kundensegmentierung im crm basierend auf sozio-demographischen merkmalen gemacht: kaufklasse, altersgruppe, next-best-action, kanalpräferenz, lifetime-value, share-of-wallet etc. es geht im social crm aber um etwas anderes: wenn ich in einer community (zugegeben, diese IST oft eine social media) aktiv werde, verfolge ich als [mensch|kunde|interessent|shareholder] ein ziel. sei es ein soziales (interaktion), funktionales (wissen) oder emotionales (akzeptanz), das sich um ein zentrales element dieser community herum bildet. on-line und off-line communities sind eine natürliche art der segmentierung. daher ist das verständnis, was der mit mir interagierende mensch als ziel hat, elementar. das ist einer der kerne von social crm. aber auch hier wieder im sinne davon, dass die unternehmung die kundeninduzierte kommunikation aufnehmen und mehrwert (antworten, lösungen, auswege, umgehungen) bieten kann. damit bietet social crm ein zum traditionellen segmentieren ergänzendes element an.
  3. öffnung der customer facing solutions.
    damit das s in SCRM (social crm) nicht nur ein anhängsel bleibt und ‘nur’ neue kanäle meint, die integriert werden, muss ein weiteres zentrales element beachtet werden. traditionelles crm hat – je nach lösung ausgeprägter – den fokus auf sales, marketing und services. das ‘s’ in SCRM steht auch dafür, dass der [mensch|kunde|interessent|shareholder] stärker in den entwicklungs-, verbesserungs- oder entstehungsprozess involviert wird. kollaboration mit kunden, partnern und zulieferen (damit ist auch definiert, dass social crm nicht nur ‘endkundengerichtet’ ist, sondern auch in die andere richtung). einladungen für ideenworkshops, wahl von varianten übers web oder real bis hin zur vollen mitentwicklung durch den gesamten entwicklungsprozess. dass das sogar für autos funktionert, hat u.a. auch local motors <link> bewiesen. im dialog mit dem kunden – der ja (zukünftiger) nutzer ist, kann sich marketing, entwicklungsabteilung und produktion verbessern und frühzeitig auf die kundenwünsche einstellen. was für ein potential!
  4. firmeninterne silo’s durchbrechen.
    die fixierung der systeme, prozesse und beratungen bisher im crm auf transaktionen und deren effizienz (nicht dass diese schlecht wäre, aber sie ist nunmal nicht unbedingt kundenzentriert) hat verhindert, dass silos wirklich aufgebrochen werden. vertikale strukturen sind noch immer zu sehr gang und gäbe. spezialisierung, aufgabenorientierte arbeiten und die reine ‘abarbeitung meiner aufgaben und übergabe an den nächsten’ haben sich als norm etabliert. dagegen spricht, dass in der social community/media-welt eben genau der wissensaustausch und die zusammenarbeit immer wichtiger werden. wieso? ändert sich die welt nicht schneller, wird sie nicht zunehmend komplexer und wissen wir daher nicht wirklich als einzelperson immer weniger? um CRM vom inside-out zum outside-in zu bringen, müssen die silos aufgebrochen werden, müssen die ‘holy grails’ der organisation zerstört werden (nb: es gibt ja eh nur einen heiligen gral). ohne SCRM geht das ja noch gut mit den silos. aber mit dem S für social – was für eine existenzberechtigung hat dort das silo ‘marketing’ oder ‘sales’ noch? es geht darum, dem kunden eine erfahrung, ein erlebnis zu bieten (neudeutsch: customer experience) – sei es wenn sich der kunde beklagt, diese information über den service zum marketing und dann wieder in den sales geleitet wird, wo es dann wieder vom service aufgenommen werden kann. wim schreibt dazu humorisch (sorry wim, had to take this sentence as it is, i love it!):
    “Much more water will flow through the Rhein, before the Silo’s will be broken down. For me, it is a “sine-qua-non” if you want to add the S to CRM.“
  5. dem social customer antworten.
    wohl DIE essenz des social crm. der social customer ist nicht nur eine person, die sich über social media mit der firma befasst, sondern jeder [mensch|kunde|interessent|shareholder]. die im internet sprechenden, sich austauschenden [mensch|kunde|interessent|shareholder] mit den anderen mitgliedern der community und darüber hinaus. ebenso der fakt, dass ich mich als mensch ernst genommen fühle und nicht nur als ‘opportunity’, ‘lead’ oder ‘potential’ gesehen werde, sondern mit respekt behandelt werde und mir alternativen und optionen angeboten werden. sei es in der kommunikation, in der lösungsbehandlung als auch in allen anderen aspekten der kontaktaufnahme. und diese alternativen sind heute mit bewährten, integrierten systemen geboten.

nochmals:

der echte wert von social crm ist, dass es die grundlage bietet, den kunden an erster stelle zu setzen und die vom kunden initiierte kommunikation aufzunehmen und wert-voll zu beantworten. und zwar so, wie der kunde es möchte und wie er seine ‘customer experience’ mit der unternehmung sehen möchte. die dafür benötigte/implementierte technologie oder lösung ist irrelevant.

social crm ersetzt das ‘tradierte’ crm nicht. sondern ergänzt es sinnvoll. und bricht etablierte silos auf.

social crm bedeutet auch, die kontrolle aus der hand zu geben. bewusst. das bedeutet aber nicht, die kontrolle zu verlieren, bzw. nicht zu wissen, was abläuft. hier müssen sich unternehmen entsprechend ausrüsten.

crm mit dem ‘s’ vornedran bedeutet für unternehmen, dass sie sich stets daran erinnern, dass die unternehmung nicht der dreh- und angelpunkt ist, sondern die kunden, der markt. scrm bedeutet die höchste ausrichtung auf den kunden (customer centricity). period.

und letztlich: social crm hat viel mit authentizität, ehrlichkeit, transparenz und offenheit zu tun. faktoren, die für das management von unternehmen oft ‘schwer verdaulich’ sind…

oder was meint ihr?

 
wanderzeit ist einkaufszeit

wanderzeit ist einkaufszeit

jetzt, wo die sonne wieder mehr hervorkommt und die berge langsam vom schnee befreit sind, macht sich der mensch auf, um die natur wieder neu zu entdecken. wanderzeit ist angesagt. dafür benötigt man aber heutzutage ja spezielle kleidung – eine jeans, hohe schuhe und rote socken reichen ja nicht mehr. naja, ganz so schlimm ist’s nicht.

dennoch habe ich mich letzthin auf den weg gemacht ins nahe outdoorland (link) um ein paar neue sachen zu kaufen. der weg dorthin ist relativ gut beschildert und die parkplätze sind auch ok; genug und nicht zu viele. um es so zu sagen.

nach einigem rumlaufen im laden kam der besitzer selbst – herr rolf meyer – auf mich zu, um mich zu beraten. als erstes suchte ich eine hose. gut gefunden, gut beraten von ihm. danach noch laufschuhe – auch hier sehr gute beratung. das spezielle daran, als ich ins gespräch kam, war ein satz, den ich auch schon getwittert habe:

wir müssen keine schuhe verkaufen. wir dürfen schuhe verkaufen.

guter satz. wirklich. mir hat er eindruck gemacht. was daran speziell ist, hat sich auch in der beratung gezeigt.

  • mir wurde nichts aufgedrängt. kein versuch, teure schuhe zu verkaufen. viel mehr die ermahnung, nicht auf preis oder marke zu schauen, sondern auf passgenauigkeit. die socken wurden mir auch gegeben.
  • als ich etwas unschlüssig war, wurde mir geduldig fast der gesamte bestand von laufschuhen gezeigt. ohne murren. alleine immer wieder der hinweis, dass dieser sich besser für jenes eigne, diese marke – obwohl viel teurer als meine – nicht so gut geeignet wäre für mich, da der schuh zu schmal sei. gute beratung!
  • die begeisterung, wirklich den besten schuh zu verkaufen, wirklich die gute hose für den angegebenen zweck. authentitzität, professionalität, gelassenheit, kundenwünsche ernst nehmen, sich-selber-bleiben, offene kommunikation, stimmigkeit, kundenwunschorientiert, langfristige verhältnisse anstrebend – diese faktoren wurden alle gefunden.
  • viele kunden waren dem gefühl nach bereits x-mal in dem laden gewesen. man kannte sich, begrüsste sich freundlich, ein schwätzchen da und dort – aber dennoch so, dass ich mich eingebunden fühlte. anfangs ist es schwerer, in diesen art von läden beachtet zu werden ;-) aber wenn man dann in die temporäre runde aufgenommen wurde, geht’s gut.

hier stimmt wirklich vieles. alleine – die internet-kommunikation des anbieters ist etwas altbacken. dennoch auch diese authentisch und m.e. sehr persönlich. mir gefällt das, in der höchst web2.0-isierten zeit von heute. der charme des familiären.

ich glaube, dass das erlebnis des kaufes bei verschiedenen produktklassen essentiell ist für den erfolg. bei outdoor-kleidung zu 90%. das erlebnis des kaufens, die beratung, das persönliche, geschichten, ausprobieren, über simulierte wanderwegstrecken laufen und einfach der austausch – das ist es, was das kundenerlebnis ausmacht. hier fällt es vielen branchen einfach noch zu schwer und man konzentriert sich zu sehr auf repräsentation und eindruck-schinden. das ist nicht nötig. denn wir kunden möchten ja nicht erschlagen werden von marmor, glas und granit – wo wir uns direkt ja klar sind, dass wir jetzt ja wissen, wohin unser geld geht – sondern ein sauberes, modernes, sicheres, persönliches, authentisches auftreten. das ist key zum erfolg. dessen bin ich mir immer mehr sicher.

und was das mit social crm | media zu tun hat?

soziale medien und social crm muss persönlich sein. muss authentisch sein. muss meine person beachten und auf mich eingehen. muss mir wege bieten, in kommunikation zu treten. muss mich dann kontaktieren, wenn ich es wünsche. muss meine kommunikationsformen ernst nehmen. muss meine wünsche beachten. muss mich akzeptieren, wie ich bin. muss nicht verschwenderisch mit meinen der firma gegebenen ressourcen umgehen.

kurz – muss mich berühren!

 

lithium <link>, die firma, die sich selbst social crm auf die fahne geschrieben hat und auch entsprechende tools anbietet – erfolgreich und vom konzept her sehr gut durchdacht – ist auf akquisitions- und partnerschafts-tour.

am 11. mai 2010 wurde mit scout labs <link> eine firma gekauft <link>, die es erlaubt, im web2.0 – sagen wir mal social media globus – eine messung des eigenen markenwertes anhand verschiedener aspekte vorzunehmen. finde ich sehr spannend, da es damit der social crm suite erlaubt wird, dass bereits von anbeginn einer beziehung – egal ob im b2b oder b2c – mehr über meine partner herauszufinden als auch über die eigene firma. was wird über den brand gesagt in der community, welcher content ist im zusammenhang, wie ist das ‘feeling’ des marktes der marke gegenüber? die akquisition erlaubt es nun eine social crm-lösung bereitzustellen, die auf den kunden fokussiert ist und auf das entsprechende umfeld analysiert ergebnisse liefert. sehr, sehr spannend. eine sehr generische übersicht über die funktionalität von scout labs gibts hier <link>. nicht nur klassische funktionalitäten werden damit nun abgedeckt, sondern eben auch andere, weiche faktoren in der kommunikation der kunden zum bzw. über das unternehmen. content, communities, sentiments, relationships, buzz und mehr – alles auf einen blick zusammen mit harten fakten wie projekte, menschen, mitarbeitern, leads, opportunities – ich bin sehr gespannt.

heute – am 13. mai 2010 – hat dann lithium die strategische zusammenarbeit mit genesys <link> angekündigt. das finde ich fast noch spannender. ist mit der vorgenannten akquisition eine integration der firmengerichteten kanäle abgedeckt (ja, ja, ich weiss, das ist das falsche wort, aber dennoch soll es hier mal so stehen bleiben), wird mit der zusammenarbeit mit genesys ermöglicht, dass auch die support- und servicebezogenen aspekte der bestehenden bzw. potentiellen kunden abgedeckt sind. also nicht nur z.b. die suche nach erfahrungen anderer durch einen tweet wie ‘wer hat erfahrungen mit der marke xy gemacht?’ sondern auch direkte anfragen bei der firma selbst über verschiedenste kanäle. die klaren vorteile einer solchen integration sind – zusammen mit den lösungen von genesys – dann wie folgt zu sehen

  • möglichkeit, die cross-channel-kommunikation zu verbinden und über ein tool abzuwickeln. das verhilft kunden und interessenten zu einer konsistenten kommunikations-erfahrung auch wenn die kanäle gewechselt werden.
  • reduktion der service-kosten bei gleichzeitiger optimierung des einsatzpersonals sowie der auszutzung der fähigkeiten der service-center-mitarbeiter. konzentration auf die mehrwertigen tasks, da die community die ‘einfachen’ fälle direkt selbst handhaben kann.
  • bessere und umfassendere analyse über das kundenverhalten und die customer experience. durch die integration der kanäle eigentlich potentiell eine vollständig abgedeckte interaktions-historie. inwieweit das dann wirklich gelebt werden wird durch die struktur, strategie und kultur – spannend zu sehen.
  • nicht zuletzt die zufriedenheit der kunden erfahrung mit dem unternehmen kann gesteigert werden. dadurch dass nicht immer dieselbe geschichte bei einem servicekontakt z.b. wiederholt werden muss oder die lösungen auch multi-kanal zur verfügung stehen.

lithium betreibt eine akquisitions- und partnerschaftsstrategie ‘vom backend’ her, also ausgehend vom crm.

andere firmen gehen den umgekehrten weg. so hat z.b. die deutsche firma ityx <link> den umgekehrten weg gewählt und geht vom service-center aus. das heisst, ihre produktsuite ist eine stark ausgebaute erms-lösung, die sämtliche kanäle abdeckt und die kunden entsprechend auf die unternehmung zukommen können. ob mit telefon, e-mail, fax, brief oder über social media – die ityx-produkt-suite gibt für alles entsprechende konnektoren und funktionen zur hand. und sie gehen dabei noch weiter, setzen sie doch auf intelligente, selbstlernende netze sowie mit interaktivem lösungsvorschlag für die service-center-mitarbeiter. ityx ist dabei m.e. dabei noch limitiert in der crm-funktionalität, bietet aber hierfür web-services an, wo sich andere produkte anflanschen können. mir gefällt dieser ansatz fast ein bisschen besser, kommt er doch direkt vom kunden her und kümmert sich um die probleme und gespräche der kunden über und mit der unternehmung. was der kern von social crm ist.

ich bin gespannt auf input oder kommentar.

 

<abbreviation_discussion>

soll social crm nun social crm oder scrm oder doch nur srm heissen? oder was genau bedeutet denn nun social crm wirklich. das war letzthin eine frage auf linkedin. fand ich spannend. und auch die antworten. für mich ist srm ganz klar ‘supplier relationship management’ – ein ausdruck geprägt von SAP. nun ja, meine antwort darauf war:

What SCRM really is has been provided by Paul Greenberg in a definition:
“The customer is in control of the conversation. SCRM is the company’s response to the customer’s control of the conversation. There is no joint ownership of the conversation. But there is no control by one or the other of the relationship between them. Though the “power balance” can lean toward one or the other. Right now it leans to the customer.”

so basically SCRM for me also is not about relationship-control or management of relationships first but about enabling conversation and building a trusted environment by the company for the markets participants. the step ‘before’ or ‘after’ the relationship-stuff. basically that what we intuitively wanted to accomplish with ClassicCRM (:-)) years ago. but now we have the tools to do it.
yes, SocialCRM is overused – by far in marketing and sales term. personally I think its more important to give our customers consulting about the ‘new way to do business’ than providing them new abbreviations. conequently when I talk to someone in company I talk about CRM in a sense of an integrated communications approach which also covers social media but also the new tasks needed in the company to comply the world outside.
the term “Social CRM” should – in my view – only be a term to reflect the acceptance of the companies for the new customer behaviour and the resulting adaptions to internal processes.
but perhaps – as a non-english native speaker – i got your remarks completely wrong. just my 1-cent-euro…
p.s. SRM is for me SupplierRelationshipManagement and will be understood mostly by managers also like this

betreffs SRM war noch eine sehr gute replik im thread:

SRM as it relates to Supplier Relationship Management may have been coined by SAP a few years ago but it never took off and the consumer world has no clue what it is. VRM (Vendor Relationship Management) is what Supply Relationship Management was supposed to be. It is building momentum rapidly and some of the leading minds in the field are championing it like Doc Searls. VRM think-tank at Harvard – http://cyber.law.harvard.edu/projectvrm/Main_Page

nun – ich denke und bin wirklich davon überzeugt, dass wir mit ‘social crm’ oder ‘scrm’ weitergehen müssten. und ja, eigentlich ist die abkürzung egal, weil es am ende wirklich wichtig ist, was wir mit dem neuen konzept wirklich machen und wie wir es einsetzen. und schluss.

</abbreviation_discussion>