Mai 012011
 

nicht mehr ganz taufrisch, aber dennoch absolut genial. die vision von corning glass, wie ein tag in der zukunft aussehen könnte. alles aus glas und dazu dann noch interaktive applikationen direkt über die oberfläche. wobei ich mich schon frage, ob die glasobjekte wirklich alle so praktikabel sind. daneben gibts ja noch die idee von flexiblen monitoren. ich denke es wird eine kombination der forschungsergebnisse sein. zu hause wohl die fixen oberflächen mit flexiblen angepassten anwendungen, die ich dann auf flexible, portable grössen mit polymerbasierten papierartige geräte übertragen kann. wireless.

aber immerhin. mir gefällt die idee des glases zu hause schon noch. obwohl – was passiert wenn der strom ausfällt. wird dann alles glas wieder transparent ;-)

was man da als customer experience erleben kann ist spannend und auch der bezug bzw. die verbindung zu seinen eigenen daten ist überraschend gut gelöst. alleine die bushaltestelle. hmmmm…
personalisierte avatare, sprache wird erkannt, locationsunabhängige kameras etc. spannend.
andererseits – möchte ich wirklich im grossformat auf glasfassaden angesprochen werden?

Continue reading »

 

in einem workshop letzthin hatte ich eine idee zu einer neuen hardware, die eine mixtur aus localization, personal data, security-enabler und speicherträger ist.

das szenario

schon zweimal als ich nach schottland reiste, kam mein gepäck mit verspätung nach. eigentlich nichts spezielles, aber dennoch hätte ich einen proaktiveren service der fluggesellschaft gewünscht. wieso also nicht einfach ein kleines gerät in meinen koffer legen und immer wissen, wo sich dieser dann gerade befindet? kommt dazu, dass mich die leute erst noch ausfindig machen mussten, meine telefonnummer zum glück hinterlegt war und mich so erreichen konnten. wieso nicht meine kontaktdaten in einem öffentlichen speicherbereich als ‘eprom’ speichern? und – noch wichtiger: im security-check-in könnten auch gewisse informationen ausgelesen werden und das gepäckstück direkt personalisiert werden. sicherlich, der gepäckbandträger beim checkin hat auch gewisse informationen – aber ich könnte der security auch eben mehr info’s angeben. natürlich verschlüsselt.

die idee

ein kleines, feines gerät, das nicht fix mit dem gepäckstück verbunden ist und ich zuvor mit gängigen daten geladen habe:

  • in einem nur-lese-bereich öffentlich für alle zugänglich z.b. allgemeine info’s zu mir
  • in einem privaten, gesicherten bereich, der mittels key encryptet ist, mehr informationen zu mir für die behörden etc. wie die an diesen public key kommen? ich berechtige vorher die behörden hierfür. opt-in-mässig gebe ich das frei. es könnte in der schweiz z.b. auch mit der suisseid verknüpft werden.
  • in einem ganz privaten bereich kann ich noch mehr info’s speichern. z.b. dokumentscans, reiseunterlagen etc.
  • das gerät kommuniziert über bluetooth oder sonsteiner wireless-art (rfid, nfc…) mit der umwelt. und gibt nur die informationen preis, die gerade gefordert sind.
  • dazu ein gps-sender, der entsprechend aktiviert werden kann.
  • das alles in einer form, die sich auch im kleinsten raum noch positionioeren kann, ich denke hier an eine pillenartige form mit geschmeidiger oberfläche.
  • drei led’s für statusanzeige
  • knopfzellen oder akkus, die über mini-usb geladen werden können und wenn möglich noch über eine kleine rekuperation verfügen.

alle info’s und ideen finden sich auch im angehängten pdf.

was meint ihr? könnte man solch ein produkt umsetzen? würdet ihr es nutzen? wäre sowas sinnvoll? oder vielleicht gib’ts das ja schon lange…

hier noch das PDF idea1_dropAgps_pill

 

mal ein bisschen was anderes:

wie kann man werbung machen für seminare für social media? die brasilianische agentur moma <link> hat sich dazu gedanken gemacht und entsprechende werbemittel gestaltet. interessant finde ich, dass – gerade wird das ja auch diskutiert im netz – damit die älteren personen mit bekannten szenarien und tonalitäten angesprochen werden. kannten wir diese werbungen nicht aus den 50ern (mit ‘wir’ meine ich die menschheit und nicht mich selbst)?

youtube z.b.:

…the most charming and magnificient way to entertain the whole family.

das ist doch mal eine ansage und definition.

und das gadget bei twitter ist einfach der hammer. iphone gone 50ies! einfach nur genial.

Jul 272010
 

neulich in nordengland ein wirklich schönes einkaufshaus – oder sogar eine kette davon – entdeckt. wie bereits geschrieben. ich fand das ganze gut und nett gemacht.

  • die einrichtung war frisch, modern und mit guter übersicht.
  • die esswaren sind nett angerichtet, frisch und mit einem hohen anteil von ‘organic food’ bzw. auch britischen erzeugnissen. (schottische erdbeeren waren eine wucht)
  • die auswahl ist sehr gut und die breite des angebots ebenso.
  • die preise sind noch immer moderat (für schweizer verhältnisse eh).
  • die mitarbeitenden waren freundlich.

das musste ich jetzt einfach auf der website unter den kontakten eine nachricht hinterlassen, wo ich das obige ein bisschen be- und geschrieben habe, ohne eine rückantwort zu erwarten.

was passierte? eine mail des ‘retail operations director’ erhalten, die wie folgt aussah:

ich finde das erstaunlich – im hinblick auf die kontakte, die ich oftmals schon bei schweizer unternehmen ausgefüllt hatte. folgendes ist für mich sehr gut:

  • es wird auf den brief eingegangen, den ich geschrieben hatte.
  • der stolz und die qualität ist offensichtlich – aber auch die orientierung am kunden, und das ziel, die produkte und dienste auf die kunden auszurichten.
  • die kundenwahrnehmung ist wichtig.
  • die nachricht wird weitergeleitet an den betreffenden geschäftszweig.
  • der wortlaut und die art der nachricht ist stimmig mit unserem erlebnis.
  • authentizität ist gross geschrieben – das merkt man eben auch an der antwort.
  • ein bisschen marketing-blablba schadet hier nichts – mehr noch: es ist – zusammen mit dem realen erlebnis im geschäft – sogar noch ein wenig plausibel.

gutes beispiel einer kunden- bzw. internet-kommunikation. ach, würden doch andere unternehmen ebenso reagieren…

 

in den ferien in england gab’s wasser aus dem booths-warenhaus <link>. frisches wasser frisch von der quelle sagt der text. irgendwie hat mich das bild aber an etwas anderes erinnert. seht’s euch selbst an:

twitter wal auf der wasserflasche vom booths (gb)

ich glaub ich trau meinen augen nicht...

ist das jetzt beginnene social-media-pathologie oder war das wasser vor twitter da mit dem logo? naja, egal, ich weiss es nicht. vielleicht jemand von euch.