nein, dies ist kein wirtschaftlicher artikel über die kommenden oder vergangenen börsengänge, verkäufe, aufkäufe, bewertungen oder sonstiger transaktionen und in-das-wasserglas-schauer für facebook, twitter, flattr, foursquare, gowalla etc. sondern ein kleiner kommentierter link zu einem alten spiel, das wir in der hoch-zeit der ersten dotcom-blase gerne während meetings spielten: dem bullshit-bingo.

jetzt in der auflage für web2.0 ganz neu und voll transparent, authentisch und mit vollem kontroll-verlust.

hier gehts zum bingo: http://www.twittwoch.de/bullshitbingo/

das war’s. und wem’s nicht gefällt, soll doch kommentieren oder reagieren. Continue reading »

Mai 012011
 

nicht mehr ganz taufrisch, aber dennoch absolut genial. die vision von corning glass, wie ein tag in der zukunft aussehen könnte. alles aus glas und dazu dann noch interaktive applikationen direkt über die oberfläche. wobei ich mich schon frage, ob die glasobjekte wirklich alle so praktikabel sind. daneben gibts ja noch die idee von flexiblen monitoren. ich denke es wird eine kombination der forschungsergebnisse sein. zu hause wohl die fixen oberflächen mit flexiblen angepassten anwendungen, die ich dann auf flexible, portable grössen mit polymerbasierten papierartige geräte übertragen kann. wireless.

aber immerhin. mir gefällt die idee des glases zu hause schon noch. obwohl – was passiert wenn der strom ausfällt. wird dann alles glas wieder transparent ;-)

was man da als customer experience erleben kann ist spannend und auch der bezug bzw. die verbindung zu seinen eigenen daten ist überraschend gut gelöst. alleine die bushaltestelle. hmmmm…
personalisierte avatare, sprache wird erkannt, locationsunabhängige kameras etc. spannend.
andererseits – möchte ich wirklich im grossformat auf glasfassaden angesprochen werden?

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vor rund einem halben jahr habe ich mein konto bei einer bekannten schweizer grossbank geschlossen. alle meine karten habe ich entsprechend hinterlegt bzw. vernichtet und damit auch die visa-kreditkarte, die zu diesem konto lief. heute 2.4. erhielt ich einen brief von der swisscard aecs ag per dato 1.4. (april, april), der mir mitteilt, dass ein lastschriftverfahren nicht mehr funktioniert hat und die ‘letzte monatsrechnung nicht bezahlt wurde’.

liebe aecs, liebe credit suisse: wie kann eine kreditkarte belastet werden, wenn diese per se nicht mehr aktiv ist und zurückgesandt wurde bzw. vernichtet worden ist? ich habe das konto gekündigt und damit meine geschäftsbeziehung zur bank beendet. ich erwarte von einer bank, dass dann alle bestehenden verbindungen egal welcher art direkt sistiert werden und keine belastungen mehr auf eine kreditkarte gemacht werden können, die offensichtlich seit oktober 2010 nicht mehr aktiv ist. ich finde es bedenklich, dass der datenaustausch nicht funktioniert. oder sind die belastungen noch vor der kündigung? wie finde ich das raus? kann mir da jemand helfen?

und übrigens: meinen neuen wohnort hatte ich auch mitgeteilt. zentral bei cs. und ich glaubte bisher, dass cs und aecs daten austauschen. ist dem nicht so? dann kann euch vielleicht dieser service weiterhelfen.

einmal mehr ein schlechtes kundenerlebnis im finance-umfeld. wieso klappt es bei allen consumer-firmen inzwischen so gut, nur im banking und insurance nicht? nunja, vielleicht kann euch ja diese firma hier weiterhelfen.

so. jetzt werde ich halt versuchen, ob ich noch ins directnet komme von damals und schauen, ob ich dort irgendwas finde. wäre nicht erstaunt, wenn das auch noch immer aktiviert ist.

 

in einem workshop letzthin hatte ich eine idee zu einer neuen hardware, die eine mixtur aus localization, personal data, security-enabler und speicherträger ist.

das szenario

schon zweimal als ich nach schottland reiste, kam mein gepäck mit verspätung nach. eigentlich nichts spezielles, aber dennoch hätte ich einen proaktiveren service der fluggesellschaft gewünscht. wieso also nicht einfach ein kleines gerät in meinen koffer legen und immer wissen, wo sich dieser dann gerade befindet? kommt dazu, dass mich die leute erst noch ausfindig machen mussten, meine telefonnummer zum glück hinterlegt war und mich so erreichen konnten. wieso nicht meine kontaktdaten in einem öffentlichen speicherbereich als ‘eprom’ speichern? und – noch wichtiger: im security-check-in könnten auch gewisse informationen ausgelesen werden und das gepäckstück direkt personalisiert werden. sicherlich, der gepäckbandträger beim checkin hat auch gewisse informationen – aber ich könnte der security auch eben mehr info’s angeben. natürlich verschlüsselt.

die idee

ein kleines, feines gerät, das nicht fix mit dem gepäckstück verbunden ist und ich zuvor mit gängigen daten geladen habe:

  • in einem nur-lese-bereich öffentlich für alle zugänglich z.b. allgemeine info’s zu mir
  • in einem privaten, gesicherten bereich, der mittels key encryptet ist, mehr informationen zu mir für die behörden etc. wie die an diesen public key kommen? ich berechtige vorher die behörden hierfür. opt-in-mässig gebe ich das frei. es könnte in der schweiz z.b. auch mit der suisseid verknüpft werden.
  • in einem ganz privaten bereich kann ich noch mehr info’s speichern. z.b. dokumentscans, reiseunterlagen etc.
  • das gerät kommuniziert über bluetooth oder sonsteiner wireless-art (rfid, nfc…) mit der umwelt. und gibt nur die informationen preis, die gerade gefordert sind.
  • dazu ein gps-sender, der entsprechend aktiviert werden kann.
  • das alles in einer form, die sich auch im kleinsten raum noch positionioeren kann, ich denke hier an eine pillenartige form mit geschmeidiger oberfläche.
  • drei led’s für statusanzeige
  • knopfzellen oder akkus, die über mini-usb geladen werden können und wenn möglich noch über eine kleine rekuperation verfügen.

alle info’s und ideen finden sich auch im angehängten pdf.

was meint ihr? könnte man solch ein produkt umsetzen? würdet ihr es nutzen? wäre sowas sinnvoll? oder vielleicht gib’ts das ja schon lange…

hier noch das PDF idea1_dropAgps_pill

 

bei chip gibt’s ein buch zu social media zu gewinnen. notabene heisst das buch ja auch schlicht und einfach “social media”. für die teilnahme genügt ein facebook-account und ein klick auf den ‘gefällt mir’ knopf von ebendem sozialen netzwerk. und dann findet am 1. märz 2011 eine verlosung statt.

ich finde das ganze etwas zu einfach. spannend wäre doch gewesen, zumindest ein, zwei fragen zu social media beantworten zu müssen oder dürfen. immerhin erhalten die chip’s nun zugang zu (stand 26.2.2011) 405 profilen und werten diese hoffentlich gemäss buchinhalt aus. oder nicht?

die bewertung von chip für das buch ist mit drei von fünf punkten für die gesamtbewertung und zwei von fünf für preis-leistung sowie 1 punkt für den anspruch ziemlich klar für einsteiger bestimmt. allerdings ist dann die gesamtbewertung eher zu gering.

nunja, um produkte publik und unter die leute zu bringen, ist jedes mittel recht. immerhin hab ich jetzt auch schon drüber geschrieben. oder anders gesagt: ich bin gespannt.

allerdings wäre es im sinne einer echten wettbewerbs-idee noch wirklich spannend gewesen, mehr über die teilnehmenden und deren beziehung zu social media rauszufinden – wie bereits erwähnt. wer social media bewertet, sollte auch ein bisschen etwas daraus machen. 405 teilnehmer z.b. nur einfach zu fragen, wo sie social media einsetzen (supportanfragen, retweet, netzwerken, info publizieren/abonnieren…) wäre schon spannend. oder etwas über die konformanz von buchzielgruppe und teilnehmenden (wie lange social media nutzer, wie lange web…). ich glaube, so hätte chip und addison-wesley einen echten mehrwert. oder kriegt ihr das dann alles über facebook raus ;-)