wanderzeit ist einkaufszeit

wanderzeit ist einkaufszeit

jetzt, wo die sonne wieder mehr hervorkommt und die berge langsam vom schnee befreit sind, macht sich der mensch auf, um die natur wieder neu zu entdecken. wanderzeit ist angesagt. dafür benötigt man aber heutzutage ja spezielle kleidung – eine jeans, hohe schuhe und rote socken reichen ja nicht mehr. naja, ganz so schlimm ist’s nicht.

dennoch habe ich mich letzthin auf den weg gemacht ins nahe outdoorland (link) um ein paar neue sachen zu kaufen. der weg dorthin ist relativ gut beschildert und die parkplätze sind auch ok; genug und nicht zu viele. um es so zu sagen.

nach einigem rumlaufen im laden kam der besitzer selbst – herr rolf meyer – auf mich zu, um mich zu beraten. als erstes suchte ich eine hose. gut gefunden, gut beraten von ihm. danach noch laufschuhe – auch hier sehr gute beratung. das spezielle daran, als ich ins gespräch kam, war ein satz, den ich auch schon getwittert habe:

wir müssen keine schuhe verkaufen. wir dürfen schuhe verkaufen.

guter satz. wirklich. mir hat er eindruck gemacht. was daran speziell ist, hat sich auch in der beratung gezeigt.

  • mir wurde nichts aufgedrängt. kein versuch, teure schuhe zu verkaufen. viel mehr die ermahnung, nicht auf preis oder marke zu schauen, sondern auf passgenauigkeit. die socken wurden mir auch gegeben.
  • als ich etwas unschlüssig war, wurde mir geduldig fast der gesamte bestand von laufschuhen gezeigt. ohne murren. alleine immer wieder der hinweis, dass dieser sich besser für jenes eigne, diese marke – obwohl viel teurer als meine – nicht so gut geeignet wäre für mich, da der schuh zu schmal sei. gute beratung!
  • die begeisterung, wirklich den besten schuh zu verkaufen, wirklich die gute hose für den angegebenen zweck. authentitzität, professionalität, gelassenheit, kundenwünsche ernst nehmen, sich-selber-bleiben, offene kommunikation, stimmigkeit, kundenwunschorientiert, langfristige verhältnisse anstrebend – diese faktoren wurden alle gefunden.
  • viele kunden waren dem gefühl nach bereits x-mal in dem laden gewesen. man kannte sich, begrüsste sich freundlich, ein schwätzchen da und dort – aber dennoch so, dass ich mich eingebunden fühlte. anfangs ist es schwerer, in diesen art von läden beachtet zu werden ;-) aber wenn man dann in die temporäre runde aufgenommen wurde, geht’s gut.

hier stimmt wirklich vieles. alleine – die internet-kommunikation des anbieters ist etwas altbacken. dennoch auch diese authentisch und m.e. sehr persönlich. mir gefällt das, in der höchst web2.0-isierten zeit von heute. der charme des familiären.

ich glaube, dass das erlebnis des kaufes bei verschiedenen produktklassen essentiell ist für den erfolg. bei outdoor-kleidung zu 90%. das erlebnis des kaufens, die beratung, das persönliche, geschichten, ausprobieren, über simulierte wanderwegstrecken laufen und einfach der austausch – das ist es, was das kundenerlebnis ausmacht. hier fällt es vielen branchen einfach noch zu schwer und man konzentriert sich zu sehr auf repräsentation und eindruck-schinden. das ist nicht nötig. denn wir kunden möchten ja nicht erschlagen werden von marmor, glas und granit – wo wir uns direkt ja klar sind, dass wir jetzt ja wissen, wohin unser geld geht – sondern ein sauberes, modernes, sicheres, persönliches, authentisches auftreten. das ist key zum erfolg. dessen bin ich mir immer mehr sicher.

und was das mit social crm | media zu tun hat?

soziale medien und social crm muss persönlich sein. muss authentisch sein. muss meine person beachten und auf mich eingehen. muss mir wege bieten, in kommunikation zu treten. muss mich dann kontaktieren, wenn ich es wünsche. muss meine kommunikationsformen ernst nehmen. muss meine wünsche beachten. muss mich akzeptieren, wie ich bin. muss nicht verschwenderisch mit meinen der firma gegebenen ressourcen umgehen.

kurz – muss mich berühren!

Okt 182009
 
Hunde, die bellen, beissen nicht.

Hunde, die bellen, beissen nicht.

vor längerer zeit wurde ich von der groupe mutuel angerufen wegen der krankenkassenversicherung. das gespräch mit dem herrn vom callcenter war ganz lustig und angenehm. da ich dann noch zusagte, meine sachlage mit der groupe mutuel zu besprechen, wurde das ganze dann noch verbindlicher. ich habe einen termin am 16.10 vereinbart gegen abends 1700 uhr mit lokaltermin zu hause. so weit so gut.

einige zeit später – nach dem 22.9 – erhielt ich dann eine bestätigung des termins vom 16.10 um 1700 uhr  ‘bei Ihnen zuhause’. nebedem, dass ‘zuhause’ nach meinem erachten ‘zu hause’ heissen müsste, war’s für mich so in ordnung und ich hab mir den termin in den kalender eingetragen, damit ich ihn nicht vergesse. so der plan.

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Okt 112009
 

wenn ich mir früher tee gemacht habe, ging das immer recht lange. wasser in die pfanne, pfanne auf den herd – womöglich noch deckel vergessen – herd anmachen und warten, warten, warten. da gibts dann mitbewohner, die das schneller haben wollen. und dafür geht man dann in den office world nach dietlikon und kauft einen wasserkocher marke rowenta. soweit so gut. vor etwa 1 jahr haben wir das auch gemacht. metallige aussenhaut, klappschalter für an-aus, mehr oder weniger steckerlose stromübertragungsplatte (ich bin immer wieder überrascht, dass es ganz so ‘wireless’ bei strom doch noch nicht geht – oder doch?).

nunja, des gebrauchs war viel und intensiv. dann vor etwa 3 monaten der schock… Continue reading »

 
Omniture SiteCatalyst

Omniture SiteCatalyst

nachdem wir im web analytics projekt mit site catalyst von omniture (link) arbeiten, haben wir eben auch unsere eigenen kampagnen in den code angebunden und tracken diese bereits. damit wir möglichst unabhängig bleiben, lassen wir unser tracking über die url-codes laufen. also prinzipiell der vorgeschlagenen vorgehensweise von omniture selbst, um kampagnen zu tracken.

anbei ein kleiner erfahrungsbericht sowie entsprechender pseudocode für eine erste implementierung. die idee ist klar, und ich denke, dass es noch einige verbesserungen benötigt, um wirklich gut zu messen. wie man liest, haben wir nämlich auf verkehrsvariablen gesetzt und ich denke, dass wir hier mit einem anderen konzept der konversion-variablen es hätten besser machen können. es stellt sich die frage, wieso wir das nicht gemacht haben – vielleicht ist es einfach ein bisschen fehlende erfahrung.

für inputs und verbesserungen bin ich dankbar. Continue reading »

 

nun ist also die 18.te streetparade vorbei. rund 90 kunden am bellevue. am ende alkohol- und drogenleichen. wie kann sich nur sowas antun. minderjährige, die nach 1,5 liter bier völlig zu sind. naja. erstes erlebnis mit alkohol. was schön war: die zusammenarbeit im team. eltern, die ihre betrunkenen kinder abholen. kollegen, die sich um freunde kümmern. gute gepräche mit postenchef und anderen am posten. mal wieder fremde sprachen zu sprechen.

s&r hat sehr gute arbeit geleistet.

was ich nicht mochte. aggressive. widerspänstige. arrogante. alles für natürlich gegeben nehmende. undankbare. freche. zu junge. regen. abfall. hierzu noch bilder.