Bei fast allen Säugetieren macht das Herz ca. 0,6 % des Körpergewichts aus. Allerdings sinkt die Herzfrequenz mit zunehmender Körpermasse drastisch nach dem Kleiberschen Gesetz ($HF \propto M^{-1/4}$):
Die Herzform passt sich evolutionär dem Thorax und dem Bewegungsapparat an: Der tiefe Brustkorb von Raubtieren (Hund) erfordert ein eher eiförmiges Herz. Der aufrechte Gang des Menschen begünstigt eine asymmetrische Kegelform mit schrägem Apex. Die Tauchphysiologie des Bartenwals erfordert extrem dicke, dehnfähige Windkesselarterien und breite Basen, um Bradykardien unter enormem hydrostatischem Druck zu überstehen.